Deutsche Verkehrs-Zeitung

Meinung

Die Erwartungen an die Bahn werden größer

Die Eisenbahn ist der große Hoffnungsträger der EU beim Klimaschutz im Verkehr. Doch um die enorme öffentliche Förderung auf Dauer zu rechtfertigen, muss die Branche auch liefern, meint Frank Hütten, EU-Korrespondent der DVZ.

Warum das Ausmaß der derzeitigen Inflationsrate überschätzt wird

Die Preissteigerung ist aktuell so stark wie seit 28 Jahren nicht mehr. Doch der Grund für die hohe Rate liegt zu einem Großteil an statistischen Verzerrungen. Es gibt keinen Grund, Angst vor einem lang anhaltenden Kaufkraftverlust zu haben.

Zeit für eine Renaissance der Spezialisten

Die Logistik wächst und trotzdem gewinnt der Konkurrenzkampf an Schärfe. Der Grund ist grassierende vertikale Integration. Vielleicht sind Spezialisierung und horizontale Verflechtung aber vielversprechender, meint DVZ-Chefredakteur Sebastian Reimann.

InRail-Übernahme durch Brennerautobahn ist ein genialer Schachzug

Die Akquisition der Mehrheit an dem italienischen Eisenbahnunternehmen InRail durch den Südtiroler Fernstraßenbetreiber überzeugt – bei einem näheren Blick auf die Gesellschafterstruktur.

Bahnen sind klimapolitisch bereits zukunftssicher

Umstellung auf klimaneutrale Kraftstoffe und Intermodalität sind die Wege, wie der Verkehr das Image des Klimasünders abschütteln kann. Das lässt sich zumindest aus dem Bericht der nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität“ herauslesen, meint DVZ-Redakteur Timon Heinrici.

Citylogistik wird immer noch zu kleinteilig gedacht

Es ist wichtig zu erproben, wie einzelne Aspekte der letzten Meile effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden können. Aber damit sich das für Kommunen und Logistikdienste gleichermaßen rechnet, sollten die Versuche Teil eines ganzheitlichen Konzepts werden, sagt DVZ-Redakteurin Carla Westerheide.

Von einem Oligopol sehr weit entfernt

Verschiedene Verkäufe von Unternehmen werfen die Frage nach der künftigen Strukur des Stückgutmarktes auf. Müssen wir uns Sorgen um den Mittelstand machen? Ja und nein, findet der stellvertretende DVZ-Chefredakteur Lutz Lauenroth.

Zahlen und Fakten

Weitere Meinungen

Zentralasien kommt eine Schlüsselrolle zu

Der Handel mit Osteuropa gewinnt immer mehr an Bedeutung – im Speziellen mit den GUS, aber auch mit den Staaten Zentralasiens. Das ist bilateral zu sehen, da auch die dortigen Staaten vom stetigen Wachstum profitieren.

Der Fall Leverkusen ist ein überfälliges Fanal

Wahrscheinlich müsse erst eine Brücke zusammenbrechen, bevor es mehr Geld für den Erhalt gebe, raunte vor geraumer Zeit ein regierungsnaher Verkehrspolitiker hinter vorgehaltener Hand.

Exporte nehmen kaum noch zu

Deutschland ist von der Weltwirtschaft abhängig wie die Logistik vom Export. Nachdem es in den vorigen Jahren noch Steigerungen gab, ist 2013 eher mit Stagnation zu rechnen.

Neue Wege bei Planung und Finanzierung gefragt

Bei der Planung und Finanzierung der Infrastruktur gerade im Hinterlandverkehr müssen neue Wege eingeschlagen werden. Das fordert Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg.