Deutsche Verkehrs-Zeitung

Meinung

Kooperationen mit Start-ups: Unternehmen sollten aufhören, Ausreden zu erfinden

Immer mehr Newcomer nehmen mit neuen digitalen Geschäftsmodellen den Kampf gegen den Klimawandel auf. Logistikunternehmen sollten bei der Planung von Zeit und Geld entsprechende Prioritäten setzen, meint DVZ-Volontärin Amelie Bauer.

Technik allein bringt noch keine neuen Kombi-Kunden

Es ist ein technisches Schmankerl, was die Ingenieure des Aufbautenspezialisten Wecon da auf die Beine gestellt haben. Fachredakteur Heinrich Klotz ist dennoch hin- und hergerissen.

Containerreedereien müssen gerechter besteuert werden

Die Carrier zahlen auf ihre historisch hohen Gewinne kaum Steuern. Die Politik muss eine Handhabe finden, um diese Praxis zu beenden, ansonsten steht das Prinzip der Steuergerechtigkeit auf dem Spiel, meint Redakteur Oliver Link.

Bahnen und Wagenhalter brauchen Sicherheit

Die Politik sollte überlegen, wie sie die finanziellen Folgen der Umrüstung anfangs so abfedert, dass sie nicht zu Marktanteilsverlusten des Schienengüterverkehrs führen, meint DVZ-Redakteur Timon Heinrici. 

Drohende Stagflation ist ein Grund zur Sorge

Die Transportnachfrage lässt spürbar nach. Allein wäre dies verkraftbar, bei anhaltender Teuerung wird es aber für kleine Anbieter kritisch. Und ein Garant für entspanntere Lieferketten ist es auch nicht, meint DVZ-Chefredakteur Sebastian Reimann.

Der Lkw-Verkehr wird endlich grün

Nach einer Pause von vier Jahren geht die IAA Transportation wieder an den Start. Der Fokus auf alternative Antriebe und umweltschonende Lösungen zeigt, dass die Hersteller auf einem guten Weg sind, findet DVZ-Redakteur Sven Bennühr.

IAA: Technik ist da – fehlende Infrastruktur ist der Hemmschuh

Die IAA Transportation macht es wieder einmal deutlich: Die Lkw-Industrie hat ihre Hausaufgaben in Sachen nachhaltige Antriebe gemacht. Jetzt müsste sich nur noch was in Richtung Infrastruktur tun, meint DVZ-Redakteur Sven Bennühr.

Zahlen und Fakten

Weitere Meinungen

Die Wasserstraße wie Autobahnen behandeln

Wenn schon das Heute Journal im Rahmen der Wirtschaftsberichterstattung der Binnenschifffahrt Sendeminuten widmet, dann zeigt das die Tragweite der aktuellen Niedrigwasser-Situation. Sie hätte mit frühzeitigem Handeln abgemildert werden können, meint DVZ-Redakteur Jan Peter Naumann.

Einzelwagen-Bedienung am besten ausschreiben

Die Wirtschaftlichkeit des Einzelwagenverkehrs bereitet nicht nur der Deutschen Bahn, sondern auch den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) Probleme. Eine Vergabe als gemeinwirtschaftliche Leistung könnte helfen, meint Timon Heinrici

Neue Dimension der Störungen

Der Taiwan-Konflikt ist für die ohnehin angespannten Lieferketten ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Darüber hinaus könnten sich die Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland erheblich verschlechtern, warnt Robert Kümmerlen.

Ausweichstrecken müssen gebaut und gemanagt werden

Angesichts der starken Belastung der europäischen Verkehrsnetze ist es sinnvoll, bei deren Ausbau Ausweichmöglichkeiten für kritische Engpässe gleich mitzuplanen, findet Frank Hütten. Bei der Bahn reicht es seiner Meinung nach allerdings nicht, Ausweichstrecken lediglich zu bauen.