Deutsche Verkehrs-Zeitung

Meinung

Jeder kann zur Stabilität von Lieferketten beitragen

Die Neuaufträge in der Industrie steigen wieder. Damit die Supply Chains wieder in Gang kommen und sich stabilisieren, muss das Infektionsgeschehen gering bleiben. Dazu kann jeder einen Beitrag leisten. Ein Kommentar von Robert Kümmerlen.

Die DB muss breit aufgestellt bleiben

Sollte sich die DB AG aus Aktivitäten wie Schenker und Arriva zurückziehen, könnte sich das als teurer Fehler erweisen. Zuverlässige Gewinnbringer zu veräußern erhöht mittelfristig den Zuschussbedarf des Konzerns, meint DVZ-Redakteur Timon Heinrici.

Der lange Weg zum sinnvollsten LKW-Treibstoff

Das aktuelle Positionspapier des renommierten Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) will die Diskussion darum, welcher Treibstoff langfristig die ideale Lösung ist, beenden. Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es um etwas ganz anderes gehen muss, meint DVZ-Redakteur Sven Bennühr.

Supply Chains: Sicherheitspuffer bleiben eine Ausnahme

Die Pharmabranche rüstet sich mit Beständen für weitere Störungen der Lieferketten. Doch dauerhaft ist selbst in diesem kritischen Sektor nur punktuell eine Renaissance der Lagerhaltung zu erwarten. Ein Leitartikel von Claudius Semmann.

LKW-Demo: Vielleicht doch mehr als nur ein Strohfeuer?

Die zweite Protestaktion der Transportbranche hielt nicht das, was sich die Initiatoren davon versprachen. Doch ihre Anliegen bleiben akut, meint der stellvertretende DVZ-Chefredakteur Lutz Lauenroth in seinem Kommentar.

Einzelwagensystem braucht Neuordnung

Die Verluste von DB Cargo nehmen zu. Nur mit einer mutigen Reform des Angebotssegments Einzelwagen lässt sich die Güterverkehrstochter sanieren.

EU-Haushalt: Die Versprechen sind vage – die Kürzungen konkret

Der Corona-Wiederaufbauplan der EU eröffnet neue Möglichkeiten, etwa zur Förderung von nachhaltigerem Verkehr. Zugleich sollen aber an anderer Stelle im EU-Haushalt Mittel für Klimaschutz, Forschung und Infrastrukturausbau gekürzt werden. Ob der Verkehrssektor profitiert, ist fraglich. Ein Kommentar von Frank Hütten.

Zahlen und Fakten

Weitere Meinungen

Neuer Wettbewerber für den Platzhirsch

Der Schritt von zehn mittelständischen Logistikern, ein eigenes Pharma-Distributionsnetz aufzuziehen, ist mutig, findet der stellvertretende DVZ-Chefredakteur Lutz Lauenroth.

Alter Wahlspruch ganz aktuell

Wagen und gewinnen ist vielleicht die beste Strategie, um in den Zeiten der Coronakrise bestehen zu können, meint DVZ-Fachredakeur Jan Peter Naumann.

Trennung von Bahn und Staat

Der Bund befindet sich im Zielkonflikt. Einerseits gilt es, das System Schiene zu fördern. Andererseits schadet der Wettbewerb dem bundeseigenen Unternehmen – gut zu sehen bei Cargo. Eine Trennung des Staats von den Verkehrsunternehmen könnte das Problem lösen.

Cargo muss vollkommen neu gedacht werden

Die Luftfracht wird durch Corona auf absehbare Zeit zum einzigen verlässlichen Umsatzbringer für Airlines. Diese müssen daraus die richtigen Schlüsse ziehen, sonst verschwinden sie vom Markt.