Deutsche Verkehrs-Zeitung

Management & Recht

Schmitz Cargobull: Schweitzer übernimmt neues Vorstandsressort

Der Experte für Produktion, Logistik und Beschaffung wird sechstes Mitglied in dem Gremium. Er bringt vielfältige Erfahrungen aus dem internationalen Umfeld in seine Position ein.

UTA und AI: Kampf gegen Tankkartenbetrug

Mit Hilfe eines intelligenten Analysetools will der Tank- und Servicekarten-Anbieter künftig verhindern, dass an der Tanksäule geschummelt wird. Eine besondere Rolle spielt hier das maschinelle Lernen.

Mitarbeiter begünstigt Lagerdiebstahl

Toolbox Management & Recht: Bei einem an einem Wochenende verübten Delikt konnte sich ein Logistiker 
in Südafrika nicht auf die vereinbarte Haftungsbegrenzung berufen: ein Lehrstück.

Aldi will Holz eliminieren

Die klassischen Düsseldorfer Paletten sind nach den Erfahrungen des Discounters nach wenigen Umläufen nicht mehr einsatzfähig. Eine Kunststoffversion soll die Qualitätsprobleme künftig lösen.

Kaufland-Lager werden rückenfreundlicher

Der Lebensmittelhändler führt in der Filialbelieferung eine klappbare Palette aus Stahl ein. Kommissionierer und Warenverräumer profitieren von besserer Ergonomie im Vergleich zur Europalette. Hinzu kommen aber auch Produktivitätsgewinne.

Bernd Dörre ist neuer Chef der Epal

Der Vorstand der European Pallet Association (EPAL) hat Bernd Dörre zum Geschäftsführer der EPAL berufen. Er folgt auf Christian Kühnhold, der die Organisation bis zum 31. März 2021 geleitet hat.

Bei UK-Verkehren auf gleiche Haftungshöhe achten

Englische Frachtführer beziehen sich bei nationalen Transporten auf ihre Geschäftsbedingungen. Dies kann für deutsche Auftraggeber im Schadensfall problematisch sein, zeigt die neueste Folge der Serie „Toolbox Management & Recht“.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Management & Recht

Transportkettensicherheit: Deutsche Bahn fordert Nachbesserungen

Eine Lanze für den Kommissionsvorschlag zur Transportkettensicherheit bricht dieDeutsche Bahn. „Wir reihen uns nicht in die breite Ablehner-Front ein“, unterstreicht der DB-Konzernbevollmächtigte für Europäische Angelegenheiten, Wettbewerb und Regulierung,Joachim Fried. Der einheitliche Binnenmarkt benötige einheitliche europäische Sicherheitsstandards.

Geht der Terrorschutz zu weit?

PRO Das Undenkbare zu denken, das versucht die EUKommission erfolglos mit ihrem Vorschlag zur „Verbesserung der Sicherheit der Lieferkette“. Danach ist nicht nur „jeder Transport ein Risiko“, sondern auch jedes Transportgefäß risikobehaftet. Zu diesem Ergebnis kommt die von einer holländischen Zertifi zierungsgesellschaft in Auftrag gegebene Studie. Sie bietet zugleich Zertifi zierungen im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen als aller Übel Lösung an.

EU legt eine neue Sicherheitsrichtlinie vor

Studie von Det Norske Veritas geht von Kosten in Milliardenhöhe aus. Noch vor Ende des Monats will die EUKommission einen Richtlinienentwurf präsentieren, in dem sie neue Regeln für die „Transportkettensicherheit“ vorgibt. Die Vorgaben basieren weitgehend auf einer Studie der norwegischen Zertifi zierungsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV).

Sicherheit soll sich künftig richtig lohnen

EU-Verordnung lockt „zuverlässige Unternehmen“ mit schneller Abfertigung Wer für Sicherheit in der Transportkettesorgt, wird dafür auch belohnt.Das sieht eine EU-Verordnung für einehöhere Transportkettensicherheit vor, welche die Europäische Kommission am Dienstag vorgelegt hat.Wie die Kommission am Dienstag in Brüssel bekannt gab, sind vereinfachte Sicherheitskontrollen künftig für Unternehmen vorgesehen, die sich zur Einhaltung bestimmter Sicherheitsstandards verpflichten. Das gelte insbesondere bei der Sicherheit den Außengrenzen der EU. Mit ihrem Vorschlag will die Kommission den Güterverkehr auf Straßen, Schienen und Binnengewässern besser vor terroristischen Angriffen schützen.