Deutsche Verkehrs-Zeitung

Management & Recht

Rechnungen bleiben länger offen

Im Transportsektor waren 54 Prozent des Gesamtwerts der B2B-Rechnungen zum Fälligkeitsdatum noch ausstehend. Das berichtet der Kreditversicherer Atradius, der 200 Unternehmen aus den Branchen Chemie, Stahl und Metall sowie Transport befragt hat.

Urteil: Lkw-Maut verstieß teilweise gegen EU-Recht

Zwei Spediteure aus Polen hatten wegen der Berechnung der Lkw-Maut die Bundesrepublik verklagt. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen entschied jetzt, dass die Erhebung der Maut 2010 und 2011 teilweise gegen EU-Recht verstieß.

Was das Geschäftsgeheimnisgesetz für Logistiker bringt

Seit 2019 schützt das GeschGehG sensible Informationen. Damit es greift, müssen Unternehmen aber einige Mindestanforderungen im Umgang mit ihnen erfüllen, zeigt der aktuelle Beitrag der Artikelserie „Toolbox Management & Recht“.

Klage: Elvis fordert Millionen Euro Maut zurück

Die Speditionskooperation hat eine Musterklage gegen das Bundesamt für Güterverkehr angestrengt. Dabei geht es um bis zu 26,6 Millionen Euro zu viel gezahlter Lkw-Maut. Rund 160 Elvis-Partner haben sich dem im September eingeleiteten Verfahren bereits angeschlossen.

Epal überarbeitet Qualitätsklassifizierung für Europaletten

Die European Pallet Association hat die Qualitätsklassifizierung und die Tauschbedingungen überarbeitet. Neu erwähnt wird nun die Gruppe der unsortierten Paletten, die von den Teilnehmern an dem EPAL-Tauschpool gemischt und ohne vorangehende Sortierung Zug um Zug getauscht werden.

So schützen sich Logistiker vor dem Schadensfall

Risikomanagement bedeutet auch, dass Spediteure, Transporteure und Kontraktlogistiker eine Crime- und eine Cyber-Police haben sollten, bevor der Risikofall eintritt. Doch für die optimale Verteidigungsstrategie gilt es einiges zu beachten.

EuGH-Anwalt definiert Verjährungsfristen bei Klagen wegen Lkw-Kartell

Vor dem Europäischen Gerichtshof ist bereits eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten aus Spanien gelandet, bei denen es um die Folgen der 2016 aufgedeckten Preisabsprachen von Lkw-Herstellern geht. Im jüngsten Fall geht es um die Frage, bis wann Lkw-Käufer Schadensersatzansprüche geltend machen können.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Management & Recht

Auftraggeber trägt die Beweislast

Wird ein Paket auf dem Transport beschädigt, muss nicht der Frachtführer beweisen, dass die Ware in einem ordnungsgemäßen Zustand angekommen ist. Dies hat jetzt das das Landgericht Dessau-Roßlau in einem aktuellen Fall entschieden. 


Brexit: Das No-Deal-Szenario ist zurück

Eigentlich schien mit dem in letzter Minute an Weihnachten vereinbarten Handelsabkommen das Schlimmste abgewendet. Doch der eskalierende Streit über Zollformalitäten bei der Einfuhr von Gütern aus England, Schottland und Wales nach Nordirland könnte das Handelsabkommen wieder ins Wanken bringen.

Mehr als eine Handvoll Euro

Die CO2-Steuer ist da. Doch was genau bedeutet das für Transportunternehmen – und welche Kosten zieht das nach sich? Ein Gastbeitrag von CM-Logistik-Chef Alexander Heine.

„Leerfahrten lassen sich auf 25 Prozent reduzieren“

Wie könnte sich der Straßengüterverkehr bis zum Jahr 2025 verändern? Im DVZ-Thesencheck wirft Markus Kliffken, Technik-Chef von BPW Bergische Achsen, eine Blick auf das Transportgeschehen der Zukunft.