Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

MSC gründet eigene Luftfrachtgesellschaft

Mit dem Schritt folgt der Betreiber der nach Kapazität größten Containerreederei der Welt seinen Wettbewerbern Maersk und CMA CGM. Die Flotte wird zunächst aus vier geleasten Frachtern des Typs B777-200 bestehen.

SATS hat Interesse an WFS

Der Luftverkehrsdienstleister SATS bestätigt Gespräche mit dem französischen Unternehmen World Flight Services, dem nach Tonnage größten Handling-Unternehmen der Welt. Berichte über ein konkretes Angebot in Milliardenhöhe weist SATS derweil zurück.

SATS wird mit einem gewagten Manöver das größte Handling-Unternehmen der Welt

Das singapurische Unternehmen, das zu Ende Juni einen operativen Verlust verzeichnete und Staatshilfe bezog, kauft den nach global Tonnage umschlagstärksten und profitablen Luftfracht-Abfertiger World Flight Services (WFS). Der Deal soll maßgeblich durch eine Kapitalerhöhung und Schulden finanziert werden.

ICAO-Staaten streben Klimaschutzziel für Luftverkehr an

Die 193 Mitgliedsstaaten der UN-Organisation für den Luftverkehr könnten sich bei ihrer am 27. September beginnenden Generalversammlung auf das Ziel einigen, Fliegen bis 2050 klimaneutral zu machen. Im Europäischen Parlament sieht man die Klimaschutzbemühungen der ICAO mit Skepsis.

Flugrouten in der EU weiter nicht optimal

Die EU-Staaten kommen dem Ziel, das internationale Luftraummanagement zu verbessern, damit Flugzeuge weniger Umwege fliegen müssen, kaum näher. Auch beim Umwelt- und Klimaschutz im Luftverkehr ist noch einiges zu tun, wie aus einem am Mittwoch vorgestellten Bericht hervorgeht.

Amazon Air kommt ins Stottern

Die Airline des Onlinehändlers verzeichnet weltweit nach Jahren ungebremsten Wachstums zum ersten Mal eine ungewöhnlich geringe Zunahme von Frachtflügen. Ein Lichtblick ist hingegen die Entwicklung in Europa, wo die Wachstumsstory unverändert weitergeht.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Politiker fordern Aufhebung von Nachtflugverbot

Nach dem bisher beispiellosen Flugchaos über Teilen Europas wird die Forderung nach einer vorübergehenden Aufhebung des Nachtflugverbots in Deutschland laut. Das Bundesverkehrsministerium sieht hierbei zunächst die Länder am Zug.

Vulkanasche wird richtig teuer

Der Ausbruch des Vulkans in Island wird für Europas Volkswirtschaft richtig teuer. Fluggesellschaften erleiden Millionenverluste, Firmen kommen nicht mehr an dringend benötigte Waren und gestrandete Geschäftsreisende müssen in Hotels ausharren. Die Sperrung weiter Teile des europäischen Luftraums wegen der Gefährdung durch die Aschewolke kann schnell einige hundert Millionen Euro Schaden verursachen.

Massive Flugausfälle ziehen Luftfahrt-Aktien nach unten

Die massiven Flugausfälle als Folge des Vulkanausbruchs in Island haben die Aktien der großen Luftfahrtkonzerne nach unten gezogen. Sie zählten am Freitag zu den größten Verlierern.

Luftfracht: Sicherheit mit Augenmaß gefordert

Sicherheitsauflagen machen die Abläufe in der Luftfracht teurer und langsamer, urteilen Branchenkenner. Um in dieser Situation neue Ansätze zu entwickeln, haben drei Universitäten das Joint Air Transportation Competence Center for Security (JATCC-Security) ins Leben ­gerufen.