Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

ICAO-Staaten streben Klimaschutzziel für Luftverkehr an

Die 193 Mitgliedsstaaten der UN-Organisation für den Luftverkehr könnten sich bei ihrer am 27. September beginnenden Generalversammlung auf das Ziel einigen, Fliegen bis 2050 klimaneutral zu machen. Im Europäischen Parlament sieht man die Klimaschutzbemühungen der ICAO mit Skepsis.

Flugrouten in der EU weiter nicht optimal

Die EU-Staaten kommen dem Ziel, das internationale Luftraummanagement zu verbessern, damit Flugzeuge weniger Umwege fliegen müssen, kaum näher. Auch beim Umwelt- und Klimaschutz im Luftverkehr ist noch einiges zu tun, wie aus einem am Mittwoch vorgestellten Bericht hervorgeht.

Amazon Air kommt ins Stottern

Die Airline des Onlinehändlers verzeichnet weltweit nach Jahren ungebremsten Wachstums zum ersten Mal eine ungewöhnlich geringe Zunahme von Frachtflügen. Ein Lichtblick ist hingegen die Entwicklung in Europa, wo die Wachstumsstory unverändert weitergeht.

Carousel übernimmt Alltrans

Der Spezialist für zeitkritische Logistik hat die Akquisition des irischen Unternehmens bekanntgegeben. Zu dessen wichtigsten Leistungen gehören Next-Day- und Sameday-Zustellungen sowie die Distribution von Stückgut.

Lufthansa: Kühne kauft weitere Aktien

Ein Teil der staatlichen Lufthansa-Aktien ist an den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne gegangen. Seine Kühne Holding AG hat ihren Gesamtanteil an dem Konzern auf rund 17,5 Prozent aufgestockt.

Luftfahrt 2050: Luftverkehr braucht alle verfügbaren Ideen

Schon heute ist Fliegen für viele eine Gewissensfrage. Doch die Perspektive ist nicht, kein Flugzeug mehr zu besteigen: Stattdessen muss der Luftverkehr bis 2050 viel nachhaltiger werden als heute. Ein Gastbeitrag von Thorsten Lange.

Die Lufthansa kauft sich Zeit

Bei der Airline standen die Zeichen bereits wieder auf Streik. In der vergangenen Woche einigten sich Unternehmen und Piloten im letzten Moment auf eine Zwischenlösung. Nun wurden Details bekannt.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Flugsicherheit international verschärft

Vier Tage nach dem Fund von Paketbomben aus dem Jemen haben Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Kanada die Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr verschärft. Die Deutsche Flugsicherung wurde vom Bundesverkehrsministerium angewiesen, direkte und indirekte Flüge aus dem Jemen bis auf weiteres nicht mehr in den deutschen Luftraum einzulassen. Vorher war lediglich der Transport von Luftfracht aus dem Jemen untersagt worden.

De Maizière inspiziert Frachtzentrum

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) besuchte am Montag den Frachtbereich des Flughafens Köln/Bonn. Seine Botschaft: Im Anti-Terror-Kampf kümmert sich die Regierung jetzt auch verstärkt um Paketsicherheit.

Großbritannien erhöht Flugsicherheit

Großbritannien hat am Montag nach einer Sitzung eines nationalen Sicherheitskomitees weitere Schutzmaßnahmen gegen terroristische Angriffe ergriffen. So sollte ab Mitternacht keine unbeaufsichtigte Luftfracht mehr aus Somalia ins Land gelassen werden. Für den Jemen existiert diese Beschränkung bereits.

Der Terror kommt per Paket

Die vereitelten Bombenanschläge haben ein Sicherheitsleck offenbart: die Luftfracht. Während Passagiere bis auf die Unterhose gefilzt werden, sind die Kontrollen bei Paketen eher lasch. An den deutschen Flughäfen wird längst nicht jedes Frachtstück untersucht.