Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

FCS behält seinen Großkunden Airbridgecargo

Dass FCS weiterhin das Handling durchführen wird, galt als zumindest unsicher. ABC ist seit Längerem sehr unzufrieden mit der Servicequalität und hat die Entscheidung über die Neuvergabe des volumenstarken Handlingvertrages über Monate in der Schwebe gehalten.

CMA CGM Air Cargo macht Ernst

Der erst im Februar gegründete Carrier ordert gleich vier Frachter der neuen Baureihe  A350-F. Zudem verdichten sich die Belege dafür, dass der Konzern seine Luftfrachtaktivitäten an sich ziehen und den Flughafen Paris Charles de Gaulle zum Sitz des Carriers machen wird.

JAS und Swissport gehen Kooperation ein

Die exklusive Zusammenarbeit bedeutet für Swissport Cargo Services den Einstieg ins Speditionshandling am Frankfurter Flughafen. JAS wiederum baut massiv den Bereich Pharma aus, in dem das Unternehmen bislang eher zu den kleineren Playern zählt.

Fedex fliegt mehr in Europa

Pünktlich zur Hauptsaison erhöht der KEP-Dienstleister seine Kapazitäten. Doch auch nach dem Dezember will das Unternehmen die neuen Flugangebote sowie Kapazitätserweiterungen auf bestehenden Verbindungen beibehalten.

Emirates Skycargo baut Frachtkapazität aus

Bis Mitte 2022 sollen zwei neue Vollfrachter in Dienst gestellt werden. Zudem ist geplant, ab 2023 vier Passagierjets für den Frachttransport umzurüsten. Das Investment ist erheblich.

Emirates ist auf dem Weg der Besserung

Die arabische Fluggesellschaft verzeichnet eine deutliche Umsatzerholung für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22. Diese spiegelt sich vor allem im Frachtverkehr wider. Dennoch ist die Rentabilität des Unternehmens noch nicht wiederhergestellt.

Fraport hat das Schlimmste hinter sich

Die Flughafenbetreiberin profitiert von der Erholung des Flugverkehrs und verzeichnet vor allem ein hohes Frachtaufkommen. Sollte sich der Umschlag im vierten Quartal weiterhin auf dem derzeitigen Niveau bewegen, könnte der Hub seine seit 2010 bestehende Rekordmarke erreichen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Lufthansa-Chef fordert finanzielle Kompensation für Fluggesellschaften

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat seine Forderung nach einem Ausgleich für die Sonderkosten, die den Fluggesellschaften während des Flugverbots wegen der Aschewolke entstanden sind, erneuert. Mayrhuber schlägt vor, die Einbeziehung in den Emissionsrechtehandel zu verschieben.

Internationale Standards über EU hinaus angestrebt

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs wegen der Vulkanausbruchs auf Island soll es gemeinsame Sicherheitsstandards auch über die EU hinaus geben. Das kündigte Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Donnerstag beim Weltverkehrsforum in Leipzig vor Journalisten an. Die deutschen Fluglinien rechnen mit erheblichen finanziellen Nachwirkungen durch die Aschewolke.

Islands Aschewolke kostete die Weltwirtschaft 5 Mrd. US-Dollar

Die Beeinträchtigung des Flugverkehrs durch die Vulkanaschewolke hat die weltweite Wirtschaftsleistung um rund 5 Mrd. US-Dollar (4 Mrd. Euro) gedrückt. Eine Studie hat erstmals versucht, auch die wirtschaftslichen Folgekosten zu beziffern.

ITF-Präsident Short: "Europa hat Fehler gemacht"

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Flugverkehrs wegen der Vulkanasche-Wolke aus Island hat der Chef des Weltverkehrsforums (ITF), Jack Short, Konsequenzen gefordert. Deutschland präsentiert sich auf der internationalen Tagung unter anderem mit einem Vulkanasche-Forschungsflugzeug.