Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

EU-Kommission setzt im Luftverkehr auf synthetische- und Bio-Kraftstoffe

In einer öffentlichen Konsultation sammelt sie Meinungen dazu, wie deren Verbreitung am besten gefördert werden kann. Mit der Befragung bereitet die Kommission einen für das Jahresende geplanten Gesetzesvorschlag vor. Andere Alternativen wie Wasserstoff, Batterien oder Solarantriebe bleiben in dem Fragebogen außen vor.

Fracht bessert Lufthansa-Bilanz auf

Das zweite Quartal hat der inzwischen teilverstaatlichten Airline hohe Verluste beschert. Ausgerechnet das Frachtgeschäft, vor der Coronakrise das Sorgenkind im Konzern, sorgt nun aber wieder für ein wenig Auftrieb.

Coronakrise begünstigt die großen Luftfrachtspeditionen

Die Coronakrise führt zu mehr Konzentration im Luftfrachtspeditionsmarkt. Die Top 3 legen bei den Marktanteilen zu, während die kleineren Unternehmen abseits der Top 10 verlieren.

Gebr. Weiss kauft Ipsen-Geschäft

Mit dem See- und Luftfrachtgeschäfts verkauft die traditionsreiche Bremer Spedition Ipsen einen großen Teil ihres operativen Geschäfts. Die Landesorganisationen in Marokko und Algerien sind nicht in dem Deal enthalten.

Timo Stroh warnt vor großem Sterben bei deutschen Luftfrachtspeditionen



Vorsitzender des DSLV-Fachausschusses Luftfrachtspedition sagt im großen DVZ-Interview, jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen könne in den kommenden zwölf Monaten vom Markt verschwunden sein.

Hoher Quartalsverlust für Fraport

Erwartungsgemäß hat Corona dem Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen zwischen April und Juni tiefrote Zahlen beschert. Nun sind bis zu 4.000 Arbeitsplätze in Frankfurt in Gefahr.

IAG-Cargo-Umsatz wächst trotz Volumenrückgangs stark

Die drei Carrier British Airways, Iberia und Aer Lingus steigern ihre Frachterlöse im Zuge der Coronakrise deutlich. IAG profitiert vor allem von der Entscheidung, stillgelegte Passagiermaschinen für den Transport von medizinischem Equipment zu verchartern.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Iata geht von Milliardenverlust aus

Das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch auf Island hat die Fluggesellschaften nach eigener Schätzung bis Dienstag rund 1,7 Mrd. US-Dollar Umsatz gekostet. Die Iata fordert die europäischen Regierungen deshalb auf, finanzielle Unterstützung für die angeschlagenen Fluggesellschaften bereitzustellen.

Rostock hofft auf schnelle Normalisierung

Nach der Aufhebung der Luftraum-Sperrung über Deutschland hofft auch der Flughafen Rostock-Laage auf eine rasche Rückkehr zum regulären Betrieb.

Nokia unterbricht Produktion in Rumänien

Nokia hat infolge der Flugverbote wegen der Vulkanasche aus Island die Handy-Produktion in seinem rumänischen Werk unterbrochen. Grund sind Lieferengpässe bei Bauteilen, die nach Jucu bei Cluj (Klausenburg) per Luftfracht geliefert werden.

BMW unterbricht Produktion

Der Münchner Autobauer BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke seine Produktion. Auch bei Volvo in Schweden wird es schon kritisch.