Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

DSV Panalpina baut Luftfrachtkapazitäten aus

Das Air Charter Network des dänischen Logistikkonzerns DSV Panalpina wächst weiter. Zwei Monate nach der jüngsten Erweiterung hat sich das Unternehmen entschlossen, auf der Verbindung Europa-Asien zwei weitere 747-Frachter einzusetzen.

Luftraummanagement in Europa soll endlich effizienter werden

Weniger Umwege, geringerer Kerosinverbrauch, eine bessere Klimabilanz: Diese Hauptziele will die EU-Kommission mit ihrem neuen Gesetzesentwurf für einen einheitlichen europäischen Luftraum (SES 2+) erreichen. Dabei hat sie ihren Ansatz gegenüber dem gescheiterten Vorschlag von 2013 in etlichen Punkten geändert.

DHL Express investiert 170 Mio. EUR in neues Hub am Pariser Flughafen

Der Expressdienstleister hat seine bisher größte Investition in Frankreich angekündigt. Das neue Hub am Flughafen Paris-Charles de Gaulle soll im Oktober 2021 in Betrieb genommen werden und dem stetig steigenden E-Commerce gerecht werden.

Fraport wertet die Frachtsparte ab

Die Frachtsparte der Flughafenbetreiberin gehört zu den großen Verlierern der Ende Mai vom Vorstand beschlossenen Umstrukturierung. Der Unternehmensbereich Zentrale Frachtinfrastruktur und Luftfrachtentwicklung (ZFL) wird zum 1. Januar aufgelöst.

Lufthansa steht vor weiteren Einschnitten

Nach wie vor leidet der Luftverkehr unter den komplexen Corona-Reisebeschränkungen. So muss auch die Lufthansa trotz massiver Staatshilfe stärker schrumpfen als zunächst geplant – und weitere Stellen müssen offenbar gestrichen werden.

Volga-Dnepr mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

Die drei Carrier der russischen Frachtflugholding steigern die Umsätze der russischen Frachtfluggesellschaft um mehr als 40 Prozent. Neben dem Transport von medizinischem Equipment profitierte das Unternehmen vor allem von der Entwicklung der Sparten Pharma und E-Commerce.

Iata verliert ihren Frachtchef

Glyn Hughes, Head of Cargo des Weltluftverbands, verlässt die Organisation freiwillig zu Beginn des kommenden Jahres. Hughes gab bekannt, er habe von der Iata ein finanzielles Angebot für den Fall eines vorzeitigen Ausscheidens angenommen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Internationale Standards über EU hinaus angestrebt

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs wegen der Vulkanausbruchs auf Island soll es gemeinsame Sicherheitsstandards auch über die EU hinaus geben. Das kündigte Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Donnerstag beim Weltverkehrsforum in Leipzig vor Journalisten an. Die deutschen Fluglinien rechnen mit erheblichen finanziellen Nachwirkungen durch die Aschewolke.

Islands Aschewolke kostete die Weltwirtschaft 5 Mrd. US-Dollar

Die Beeinträchtigung des Flugverkehrs durch die Vulkanaschewolke hat die weltweite Wirtschaftsleistung um rund 5 Mrd. US-Dollar (4 Mrd. Euro) gedrückt. Eine Studie hat erstmals versucht, auch die wirtschaftslichen Folgekosten zu beziffern.

ITF-Präsident Short: "Europa hat Fehler gemacht"

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Flugverkehrs wegen der Vulkanasche-Wolke aus Island hat der Chef des Weltverkehrsforums (ITF), Jack Short, Konsequenzen gefordert. Deutschland präsentiert sich auf der internationalen Tagung unter anderem mit einem Vulkanasche-Forschungsflugzeug.

Unternehmen sprechen sich für Lockerung des Nachtflugverbots aus

Trotz der erneut in Richtung Europa treibenden Vulkanasche aus Island will die deutsche Industrie einer Umfrage zufolge keine Staatshilfe. Hilfreich wären eher glockerte Regelungen beim Lkw- und Nachtflugverbot.