Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

Der Luftfrachtmarkt stabilisiert sich

Das weltweite Luftfrachtvolumen ist im Juni 2020 um 6 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Der auf die Branche spezialisierte Analysedienst Clive Data sieht darin ein Zeichen für eine echte Erholung.

Frachteinbußen durch Covid-19 sind geringer als befürchtet

Die Erlöse in der See- und Luftfrachtspedition sinken einer Studie zufolge 2020 nur geringfügig. Mittelfristig müssen sich die Anbieter aber auf geringeres Wachstum einstellen.

EU-Kommission legt Strategie zur Förderung von Wasserstofftechnologie vor

Gerade im Verkehr sieht die EU-Kommission Wasserstoff als wichtige Kraftstoffalternative an, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Wie Herstellung und Einsatz von Wasserstoff gefördert werden können, beschreibt die Kommission in einer Strategie, die an diesem Mittwoch präsentiert werden soll.

Volga-Dnepr ernennt Konstantin Vekshin zum Chief Commercial Officer

Er wird verantwortlich sein für die Umsetzung einer Marketing- und Verkaufsstrategie der Luftfracht-Gruppe. Der Manager war zuletzt Executive President für den Frachtcharterbetrieb von Volga-Dnepr Airlines.

Steven Polmans verlässt Brussels Cargo

Nach zehn Jahren als Leiter der Fracht- und Logistikabteilung am Brüsseler Airport will der Logistiker sich beruflich umorientieren.

Die Aircargo-Branche steuert auf Rekordumsätze zu

Die Luftfracht profitiert stark von den ­wirt­schaftlichen Effekten der ­Corona-Pandemie. Doch das gilt nicht für alle Carrier ­gleichermaßen.

Flughafen Hahn: Frachtgeschäft legt um über 80 Prozent zu

Der Hunsrück-Airport tastet sich in eine neue Normalität vor. Das Passagiergeschäft ist ins Bodenlose abgestürzt, doch die Fracht ist im Aufwind.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

DIW stellt sich gegen Staatshilfen für Fluggesellschaften

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat sich entschieden gegen mögliche Staatshilfen für von dem tagelangen Flugverbot betroffenen Fluggesellschaften ausgesprochen. Stattdessen regen die Wissenschaftler an, Subventionen für die Luftfahrtbranche zu kürzen.

Iata geht von Milliardenverlust aus

Das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch auf Island hat die Fluggesellschaften nach eigener Schätzung bis Dienstag rund 1,7 Mrd. US-Dollar Umsatz gekostet. Die Iata fordert die europäischen Regierungen deshalb auf, finanzielle Unterstützung für die angeschlagenen Fluggesellschaften bereitzustellen.

Rostock hofft auf schnelle Normalisierung

Nach der Aufhebung der Luftraum-Sperrung über Deutschland hofft auch der Flughafen Rostock-Laage auf eine rasche Rückkehr zum regulären Betrieb.

Nokia unterbricht Produktion in Rumänien

Nokia hat infolge der Flugverbote wegen der Vulkanasche aus Island die Handy-Produktion in seinem rumänischen Werk unterbrochen. Grund sind Lieferengpässe bei Bauteilen, die nach Jucu bei Cluj (Klausenburg) per Luftfracht geliefert werden.