Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

Fraport plant massiven Stellenabbau

Bis zu 3.000 der insgesamt rund 22.000 Stellen sollen nach den Plänen der Konzernleitung entfallen. In der Verwaltung der Flughafenbetreiberin soll rund jede dritte und in den sogenannten direkt verkehrsabhängigen Bereichen rund jede sechste Stelle abgebaut werden. Die Konzernführung steht seit Ende Mai in Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

Beihilfenantrag für Lufthansa ist noch in Arbeit

Informell haben sich Bundesregierung und EU-Kommission über das Hilfspaket und die Auflagen dafür verständigt. Der offizielle Beihilfenantrag lag der Kommission am Donnerstag aber noch nicht vor.

Amazon vergrößert Frachterflotte

Der US-Konzern baut seine Fracht-Airline Amazon Air aus und will 2021 mit zwölf zusätzlichen Maschinen ausliefern.

Volga-Dnepr verliert Rechtsstreit mit Boeing

Der US-amerikanische Flugzeugbauer darf vier ursprünglich von Volga-Dnepr gekaufte Frachter an andere Käufer veräußern, entschied das Distriktsgericht für Zivilsachen des Bundesstaates Washington.

Coronakosten: Lufthansa kündigt massive Einschnitte an

Der schwer angeschlagene Konzern bestätigte am Mittwoch die hohen Verluste in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Vorstandschef Carsten Spohr reagiert - mit "tief greifenden Restrukturierungen", die alle Mitarbeiter treffen werden.

Amazon Air: Wachstum auf 200 Flugzeuge prognostiziert

Bis 2027/2028 könnte Amazon Air seine Flotte von derzeit 42 auf 200 Flugzeuge vergrößern. Damit würde der Konzern zur Konkurrenz von UPS und Fedex.

Iata: Rund 123 Mrd. USD Staatshilfe für Airlines weltweit

Fluggesellschaften rund um den Globus werden zur Überwindung der Coronakrise mit staatlichen Finanzhilfen gestützt. Wegen hoher Kreditanteile warnt der Internationale Luftverkehrsverband nun vor einer Überschuldung der Luftfahrtindustrie.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Ramsauer kritisiert EU-Vulkanaschebericht

Die Bundesregierung ist mit dem Krisenmanagement der EU bei Sperrungen des Luftraums wegen Vulkanasche nicht zufrieden. Deutschland fordert einheitliche Richtlinien und Grenzwerte in der EU.

Lufthansa-Chef fordert finanzielle Kompensation für Fluggesellschaften

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat seine Forderung nach einem Ausgleich für die Sonderkosten, die den Fluggesellschaften während des Flugverbots wegen der Aschewolke entstanden sind, erneuert. Mayrhuber schlägt vor, die Einbeziehung in den Emissionsrechtehandel zu verschieben.

Internationale Standards über EU hinaus angestrebt

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs wegen der Vulkanausbruchs auf Island soll es gemeinsame Sicherheitsstandards auch über die EU hinaus geben. Das kündigte Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Donnerstag beim Weltverkehrsforum in Leipzig vor Journalisten an. Die deutschen Fluglinien rechnen mit erheblichen finanziellen Nachwirkungen durch die Aschewolke.

Islands Aschewolke kostete die Weltwirtschaft 5 Mrd. US-Dollar

Die Beeinträchtigung des Flugverkehrs durch die Vulkanaschewolke hat die weltweite Wirtschaftsleistung um rund 5 Mrd. US-Dollar (4 Mrd. Euro) gedrückt. Eine Studie hat erstmals versucht, auch die wirtschaftslichen Folgekosten zu beziffern.