Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

HNA soll in staatliche Hände

Wird der chinesische Mischkonzern ein Opfer des Coronavirus? Berichten zufolge soll die Provinz Hainan das überschuldete Unternehmen übernehmen. Das dürfte auch die HNA-Töchter Swissport und Flughafen Hahn interessieren.

Coronavirus lässt Luftfrachtraten rasant steigen

Spediteure berichten, dass Airlines Kapazitätszusagen kündigen. Zudem werden preissteigernde Auswirkungen auf die Verhandlungen zum Sommerflugplan befürchtet.

Coronavirus: So schätzen Spediteure die Lage ein

Die Lage in China rund um die Lungenkrankheit wirkt sich auch extrem auf die deutsche Logistikbranche aus. Gegenüber der DVZ klagen drei Geschäftsführer über die Folgen des Virus.

Weniger Fracht auf dem Flughafen Hahn

Der Hunsrück-Airport hat 2019 beim Gesamtaufkommen 4 Prozent verloren und bei den US-Militärgütern 10 Prozent. Die Hahn-Geschäftsführung übte Kritik an der Luftverkehrspolitik der Bundesregierung.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

"Ulrike" hält Deutschland aschefrei

In Deutschland drohen bis zum Wochenende dank Tief "Ulrike" vermutlich keine Flugausfälle wegen der Aschewolke aus Island. Der Luftraum über Nordeuropa wurde aber teilweise gesperrt.

Hahn will Cargo-Nachtflüge aus Frankfurt abziehen

Rheinland-Pfalz greift nach dem nächtlichen Frachtbetrieb des Frankfurter Flughafens. Im Falle eines Nachtflugverbots für den Flughafen könne der Hunsrückflughafen Hahn den nächtlichen Frachtbetrieb grundsätzlich übernehmen, heißt es in einem am Montag in Mainz vorgestellten Gutachten für das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium.

Posch setzt sich für Single European Sky ein

Europa braucht aus Sicht des hessischen Verkehrsministers Dieter Posch (FDP) rasch eine einheitliche Regelung für den Luftverkehr nach Vulkanausbrüchen. Die in die Kritik geratene Luftraumsperrung im April verteidigte der Minister aber.

Eyafjallajökull hat über 2 Mrd. Euro eingeäschert

Das Einfrieren von Slots, die befristete Lockerung von Nachtflugverboten sowie wettbewerbsneutrale Beihilfen der Mitgliedstaaten sollen der Luftfahrtindustrie helfen, die auf 1,5 bis 2,5 Mrd. Euro geschätzten Verluste aufgrund der Luftraumsperren zu lindern. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Luftfahrtchaos ist eine Überarbeitung des Krisenmanagements.