Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

Lufthansa verordnet sich eine drastische Schrumpfkur

Die Fluggesellschaft ergreift drastische Maßnahmen im Zuge der Coronapandemie: Der Konzern beendet den Betrieb seiner Tochter Germanwings und flottet rund 10 Prozent der Flugzeuge aus. Auch für die Zeit nach der Coronakrise erwartet Lufthansa einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen.

Haltmayer fordert zinslose Kredite für mittelständische Unternehmen

Der Geschäftsführer der See- und Luftfrachtspedition Quick Cargo Service bewertet das von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmenpaket zur Stützung von Unternehmen mit 50 bis 250 Angestellten als grundsätzlich richtigen Schritt. Dennoch seien die Regelungen noch nicht vollkommen auf die Bedürfnisse des Mittelstandes zugeschnitten.

Leman eröffnet Niederlassung in Grönland

Die Insel zwischen Nordatlantik und Polarmeer wird regelmäßig per Luft- und Seefracht mit anderen Märkten verbunden. Jetzt rückt der Logistiker noch näher an die Kunden und deren Geschäft heran.

Rainer Wittenfeld wird zweiter Chef von LUG

Der Luftfrachtmanager wird das Handlingunternehmen gemeinsam mit Patrik Tschirch leiten. Neben seinem neuen Job wird Wittenfeld seine derzeitige Geschäftsführerposition bei dem Unternehmen Perishable-Center am Frankfurter Flughafen weiterhin ausüben.

Luftfrachtaufkommen bricht im März ein

Während das Minus in der ersten Woche noch 4 Prozent gegenüber der Vorjahreswoche betrug, lag es in der vierten Märzwoche bei 48 Prozent. Einer der wenigen Lichtblicke ist die Mengenentwicklung auf der Strecke Hongkong–Europa.

Imperial und MEX bündeln Kräfte in der Türkei

Über den neuen Istanbuler Flughafen sollen intermodale Fracht-Management-Lösungen angeboten werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Afrika-Verkehr.

John Menzies entlässt über 17.000 Mitarbeiter

Die durch Corona verschärfte Krise in der Luftfahrt macht auch den Bodenabfertigern das Leben schwer. Die Briten, setzen jetzt etwa die Hälfte ihrer Beschäftigten frei - und hoffen darauf, dass sie später wieder zurückkehren.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Anlage zur Frachtgepäck-Kontrolle abgebaut

Am Flughafen Köln/Bonn werden unabhängig von jüngsten Terrorwarnungen ältere Anlagen zur Kontrolle von Frachtgepäckstücken abgebaut. Die Technologie dieser sogenannten Simulationskammern stamme aus den 70er Jahren und sei längst durch eine wesentlich genauere und schnellere Technik ersetzt.

Unternehmen befürchten Mehrkosten in Millionenhöhe

Die Sicherheitskontrollen in der Luftfracht stehen seit den jüngsten Bombenfunden in der Kritik. Fast drei Viertel der mit Luftfracht befassten Unternehmen halten es für notwendig, die Qualität der Kontrollen zu erhöhen. Mehr als zwei Drittel fordern darüber hinaus, die gesamte Luftfracht einem vollständigen Screening zu unterziehen. Die Branche rechnet deshalb mit Kostensteigerungen im dreistelligen Millionenbereich.

Spontan-Kontrollen in Unternehmen werden fortgesetzt

Das Bundesverkehrsministerium lässt mit Luftfracht befasste Dienstleister, Logistikunternehmen und Spediteure kontrollieren. Die täglichen, nicht angekündigten Untersuchungen würden fortgesetzt, teilte das Ministerium mit.

Einflugverbot für Fracht aus dem Jemen bleibt bestehen

Die Bundesregierung hat das nach dem Fund von Paketbomben aus dem Jemen verhängte Einflugverbot aus dem arabischen Land gelockert: Reisende aus dem Jemen dürfen wieder mit Gepäck einfliegen, verfügte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Für den Frachtverkehr indes bleibt es beim strikten Verbot: Flugzeuge, die aus dem Jemen kommen, dürfen keine Fracht oder Post an Bord haben. Auch reine Frachtflüge bleiben untersagt.