Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

Weniger Fracht auf dem Flughafen Hahn

Der Hunsrück-Airport hat 2019 beim Gesamtaufkommen 4 Prozent verloren und bei den US-Militärgütern 10 Prozent. Die Hahn-Geschäftsführung übte Kritik an der Luftverkehrspolitik der Bundesregierung.

DSV Panalpina mit deutlichem Ebit-Sprung

2019 war ein starkes Jahr für das Unternehmen. Der Konzernumsatz und auch die Spartenergebnisse verbesserten sich zum Teil deutlich.

2019 war das schwächste Luftfrachtjahr seit zehn Jahren

Die Frachtmengen sind vergangenes Jahr zum ersten Mal seit acht Jahren zurückgegangen, wie aktuelle Daten zeigen. Die globale Verkehrsleistung war so schwach wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Nur in einem Verkehrsgebiet wuchs der Markt im Dezember noch.

Coronavirus: Luftfrachtraten für China-Verbindungen stark gestiegen

Die weiterhin China anfliegenden Carrier verlangen laut Stephan Haltmayer von Quick Cargo Service aktuell bis zu sechsmal höhere Kilopreise als vor dem Ausbruch der Lungenkrankheit. Die Verlader seien bereit, die extremen Preise zu zahlen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

EU legt einheitliche Grenzwerte für Aschepartikel fest

Einheitliche Grenzwerte für Vulkanasche im Luftverkehr sollen ab sofort ein Flugchaos in Europa verhindern. Die Verkehrsminister der EU wurden bei ihren Beratungen in Brüssel von einer neuerlichen Aschewolke über Nordeuropa eingeholt. Der irische Ressortchef konnte gar nicht erst anreisen.

"Ulrike" hält Deutschland aschefrei

In Deutschland drohen bis zum Wochenende dank Tief "Ulrike" vermutlich keine Flugausfälle wegen der Aschewolke aus Island. Der Luftraum über Nordeuropa wurde aber teilweise gesperrt.

Hahn will Cargo-Nachtflüge aus Frankfurt abziehen

Rheinland-Pfalz greift nach dem nächtlichen Frachtbetrieb des Frankfurter Flughafens. Im Falle eines Nachtflugverbots für den Flughafen könne der Hunsrückflughafen Hahn den nächtlichen Frachtbetrieb grundsätzlich übernehmen, heißt es in einem am Montag in Mainz vorgestellten Gutachten für das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium.

Posch setzt sich für Single European Sky ein

Europa braucht aus Sicht des hessischen Verkehrsministers Dieter Posch (FDP) rasch eine einheitliche Regelung für den Luftverkehr nach Vulkanausbrüchen. Die in die Kritik geratene Luftraumsperrung im April verteidigte der Minister aber.