Deutsche Verkehrs-Zeitung

Luft

Egyptair Cargo fliegt ab Köln/Bonn

Das westdeutsche Frachthub kann mit dem ägyptischen Carrier neue Verbindungen anbieten. Die Hinzugewinnung der Volumina von und nach Afrika helfen dem neuen Flughafenchef bei seinen ehrgeizigen Frachtplänen.

Panalpina lanciert digitales Kundenportal

Panalpina treibt die Digitalisierung in der Logistik mit einem Kundenportal voran. Mit MyPanalpina sollen die Kunden leichteren Zugang zu einer breiten Palette von Dienstleistungen erhalten, deren Daten in Echtzeit aktualisiert werden. Über das Portal kann die gesamte Lieferkette überwacht werden, Kunden können Sofortangebote einholen und Sendungen buchen und verfolgen.

FCS setzt Entladegebühr vorerst aus

Der Abfertiger Frankfurt Cargo Services verlangt nun vorerst doch kein Geld für die Entladung von Export-LKW. Bereits erfolgte Entladungen gegen Gebühr werden rückwirkend zum 1. Februar nicht berechnet. Bereits vor der vorläufigen Rücknahme hatte die Airline Qatar Airways Cargo bei FCS eine Ausnahmeregelung durchgesetzt.

Aus für den A380

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus wird im Jahr 2021 den letzten Passagierjet vom Typ A380 ausliefern. Das kündigte das Unternehmen jetzt an. Grund für das Aus sind die geringen Bestellzahlen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Luft

Ramsauer kritisiert EU-Vulkanaschebericht

Die Bundesregierung ist mit dem Krisenmanagement der EU bei Sperrungen des Luftraums wegen Vulkanasche nicht zufrieden. Deutschland fordert einheitliche Richtlinien und Grenzwerte in der EU.

Lufthansa-Chef fordert finanzielle Kompensation für Fluggesellschaften

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat seine Forderung nach einem Ausgleich für die Sonderkosten, die den Fluggesellschaften während des Flugverbots wegen der Aschewolke entstanden sind, erneuert. Mayrhuber schlägt vor, die Einbeziehung in den Emissionsrechtehandel zu verschieben.

Internationale Standards über EU hinaus angestrebt

Nach dem Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs wegen der Vulkanausbruchs auf Island soll es gemeinsame Sicherheitsstandards auch über die EU hinaus geben. Das kündigte Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Donnerstag beim Weltverkehrsforum in Leipzig vor Journalisten an. Die deutschen Fluglinien rechnen mit erheblichen finanziellen Nachwirkungen durch die Aschewolke.

Islands Aschewolke kostete die Weltwirtschaft 5 Mrd. US-Dollar

Die Beeinträchtigung des Flugverkehrs durch die Vulkanaschewolke hat die weltweite Wirtschaftsleistung um rund 5 Mrd. US-Dollar (4 Mrd. Euro) gedrückt. Eine Studie hat erstmals versucht, auch die wirtschaftslichen Folgekosten zu beziffern.