Deutsche Verkehrs-Zeitung

Industrie- und Handelslogistik

Supply-Chain-Chefs suchen Alternativen zu China

Jeder Dritte hat laut einer globalen Umfrage Beschaffungs- und Fertigungsaktivitäten aus China verlagert oder plant dies bis 2023. Hauptgründe dafür seien der Anstieg der Zollkosten sowie Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten.

Dachser verzeichnet zunehmende Nachfrage aus chemischer Industrie

Der Logistikdienstleister Dachser hat ein Gefahrstofflager in Malsch bei Karlsruhe in Betrieb genommen. Er reagiert damit auf zunehmende Nachfrage der chemischen Industrie.

Bericht über Corona-Infektionen bei Amazon

Der Versandhändler Amazon hat womöglich ein Problem mit Corona-Infektionen. Nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ häufen sich Fälle in einem Logistikzentrum des Versandhändlers in Bad Hersfeld.

Infineon setzt E-LKW in Regensburg ein

Das Fahrzeug des Logistikpartners Kühne + Nagel fährt viermal pro Arbeitstag die Strecke zwischen dem Werksgelände und einem Versorgungszentrum. Der E-LKW soll bei dem Halbleiterhersteller nur der Anfang sein.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Industrie- und Handelslogistik

Marktforscher: Kontraktlogistik steht vor Abwärtsspirale

Der globale Kontraktlogistikmarkt könnte in diesem Jahr um 10 Prozent schrumpfen, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Die negativen Aussichten begründen die Experten mit dem Shutdown in verschiedenen Industriesektoren und im Einzelhandel.

Fashion-Firmen wechseln von Luft- auf Seefracht

Die Bekleidungsbranche hat ihre Logistikstrategie wegen der Schließung von Läden kurzfristig geändert. Sie buchten aktuellen Analysen zufolge etwa 60 Prozent der Luftfracht- in Seefrachtlieferungen um.

Ladungsdiebstähle: Tapa meldet erneut hohe Verluste

Die Zahl der erfassten Diebstähle in der Emea-Region hat sich 2019 mehr als verdoppelt, in Deutschland mehr als verzwanzigfacht. Vergleiche zum Vorjahr hinken jedoch. So verbirgt sich hinter der alarmierenden Zahl auch eine gute Nachricht.

B+K Group setzt Notfallplan um

Der Krefelder Spediteur Lothar Krenge hatte bereits einen Notfallplan, bevor das Virus zu einem Problem wurde. Bis jetzt verzeichnet er nur marginale Auswirkungen auf das Geschäft.