Deutsche Verkehrs-Zeitung

Lieferketten sind gasabhängig

In der industriellen Fertigung wird Gas überwiegend für die Erzeugung von Prozesswärme benötigt. Foto: picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch
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Gasknappheit: Nordseehäfen werden zur zentralen Drehscheibe

Robert Habeck hat die Alarmstufe im Notfallplan Gas ausgerufen. Das wirft ein Schlaglicht auf Häfen wie Wilhelmshaven und Brunsbüttel. An beiden Standorten könnte bis Ende dieses Jahres ein schwimmendes LNG-Terminal andocken. Und wie sind die Chancen anderer norddeutscher Standorte? Der Überblick.

Auch Stade ein Standort für FSRU

In Wilhelmshaven beginnt der Bau für ein LNG-Terminal. Auch der Elbehafen Stade könnte ein geeigneter Standort für ein Terminal zum Import von Flüssigerdgas werden, sagt Bundeswirtschaftsminister Habeck. Beide Standorte könnten eine Kapazität von 30 Milliarden Kubikmeter Flüssigerdgas importieren, erklärte Wirtschaftsminister Althusmann im Gespräch mit der DVZ.

„Wenn der Gashahn zugedreht wird, reißen Lieferketten“

Die verladende Wirtschaft sorgt sich wegen eines möglichen Energie-Embargos gegen Russland. Das machte DIHK-Vizepräsident Ralf Stoffels bei einer Diskussionsrunde von DVZ und BVL deutlich. Dass sich die Lieferketten-Situation in absehbarer Zeit entspannt, sei wenig wahrscheinlich. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.