Deutsche Verkehrs-Zeitung

Schiene

Bahn braucht Spedition im Ladungsverkehr

Mit stärkerem Engagement in der Logistik soll die Güterbahn ­Marktanteile und Rentabilität zurückgewinnen. In Partnerschaften dürfte das Vorhaben besser gelingen als im Alleingang. Ein Leitartikel von Timon Heinrici.

Schienengüterverkehr soll digitaler werden

Schon seit Jahrzehnten wird diskutiert, wie mehr Güterverkehr auf die Bahn verlagert werden könnte. Klimaschutzzwänge und neue Technologien geben der Debatte während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft neuen Schwung.

Wettbewerb auf der Schiene soll auch in der Krise fair bleiben

In der Coronakrise halten die meisten Bahnunternehmen staatliche Unterstützung für angebracht. Kontroverser diskutiert wird, wie dabei ein fairer Wettbewerb erhalten werden kann.

Logistik soll DB Cargo Mehrverkehr bringen

Vorstandschefin Sigrid Nikutta will transportergänzende Leistungen erbringen, um die Rentabilität zu steigern und Kunden zu binden.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Schiene

Erfa hofft auf Trassenpreissenkung

Der europäische Verband der im Güterverkehr tätigen Wettbewerbsbahnen begrüßt die französische Initiative zur Befreiung der Güterbahnen von Netznutzungsentgelten. Andere Mitgliedstaaten sollten die Möglichkeit zur Förderung ebenfalls nutzen.

VTG kommt stabil durch das erste Halbjahr

Das Eisenbahnlogistik- und Waggonvermietungsunternehmen blieb von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bisher weitgehend verschont. CEO Heiko Fischer führt dies auf die langfristige Ausrichtung des Geschäftsmodells zurück, erwartet aber Herausforderungen im 2. Halbjahr 2020.

Lärmschutz braucht neue Ziele

Noch fühlt sich ein Drittel der befragten Bevölkerung durch Bahnlärm beeinträchtigt. Dabei liegt die Halbierung des Lärms bereits in greifbarer Nähe. Politik und Branche müssen daher die Messlatte bis 2030 höher hängen, meint die Allianz pro Schiene.

EU erlaubt Förderung des Schienengüterverkehrs in Deutschland

Zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation des Bahntransports hat die EU-Kommission Staatsbeihilfen in Höhe von 500 Mio. EUR genehmigt. Demnach geht es um zwei Projekte, die bis Ende 2024 subventioniert werden sollen.