Deutsche Verkehrs-Zeitung

Schiene

Schweizer Verkehrspolitiker mahnen spezielle Schienentrassen für den Güterverkehr an

Schweizer Politiker fordern auf dem deutschen Schienennetz eigene Trassen für den Güterverkehr. Das machten Vertreter der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen in der Schweiz bei Gesprächen mit Verkehrspolitikern und der Deutschen Bahn in Berlin deutlich. Zugleich stellten sie einen frischen Wind in der deutschen Bahnpolitik, allerdings auch großen Nachholbedarf bei der Infrastruktur und Digitalisierung der Schiene fest.

RCG startet Kombizug Wels-Lübeck

Die Güterverkehrstochter der Österreichischen Bundesbahnen will die Transitzeit im Verkehr mit Skandinavien deutlich verkürzen. Wels fungiert als Drehscheibe Richtung Italien, Schweiz und Südosteuropa bis hin zur Türkei.

Rechtsrheinische Bahnstrecke wieder freigegeben

Die rechtsrheinische Bahnstrecke zwischen Koblenz und Köln ist am Montagmorgen wieder freigegeben worden. Nach Angaben der Deutschen Bahn könne es aber noch zu geringen Beeinträchtigungen kommen. Die Bahnstrecke bei Unkel war nach dem Brand von vier Güterwagons, die mit Spraydosen und Kosmetikartikeln beladen waren, in der Nacht zum Donnerstag vergangener Woche gesperrt worden.

Güterzugstrecke nach Waggonbrand bei Unkel gesperrt

Nach dem Brand dreier Güterwaggons eines Zuges der Bayernbahn GmbH in Unkel (Landkreis Neuwied) geht es jetzt ans Aufräumen. Sobald die ausgebrannten Waggons von der rechtsrheinischen Trasse entfernt sind, muss ein Gutachter den Gleiskörper auf Schäden untersuchen. Bis zum Abschluss der Analyse wird die Güterzugstrecke gesperrt bleiben. Nach Angaben der Bahn dürfte das einige Tage dauern.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Schiene

Spediteurverband lehnt Umschichtung von Mautgeldern für Bahnsanierung ab

Der Verband Bayerischer Spediteure hält es für falsch, Teile der LKW-Maut für die Bahnsanierung auszugeben. Der Zustand der Straßen sei zu schlecht, um dort Mittel abzuziehen. Nicht die Straße sei der Grund für die desolate Lage der Bahn, sondern das jahrelange Missmanagement des Bundes.

Schienengüterverkehr bekommt Geld für Forschung ab 2020

Von den anvisierten Mitteln von 1 Mrd. EUR soll die Hälfte der Bund, die andere Hälfte die Wirtschaft tragen. Ende März, Anfang April soll eine neue Forschungsanstalt für den Eisenbahnsektor in Dresden seine Arbeit aufnehmen. Dort werde dann zur Digitalisierung der Schiene geforscht, beispielsweise zu automatisierten Kupplungssystemen.

Schnelle Lösungen gibt es nicht

Die Vorschläge für eine bessere Bahn sind nicht neu / Fachkräftemangel hemmt Entwicklung.

Warum bimodal auch diesmal wieder scheitern musste

Die Insolvenz von Railrunner zeigt: In Europa haben es bimodale Systeme nicht leicht, meint Fachredakteur Heinrich Klotz.