Deutsche Verkehrs-Zeitung

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Lkw-Transport: Fast alle Firmen kämpfen mit steigenden Gesamtkosten

Die wirtschaftliche Lage des deutschen Transportlogistikgewerbes war im zweiten Quartal von stark steigenden Kosten geprägt. Das zeigt die vierteljährliche Konjunkturanalyse des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL).

Cargobeamer fährt ersten Zug zwischen Marseille und Calais

Die horizontale Verladetechnik macht den Operateur interessant für den Mittelmeerhafen mit RoRo-Schwerpunkt. Der Hafen wiederum lockt mit Wachstumszahlen – eine Erweiterung des Kombiangebotes wird bereits geprüft.

SBB reagiert mit Terminalbau auf Krise der Güterbahn

Eine stärkere Verzahnung von Straßen- und Schienentransport ist Leitgedanke des Konzepts „Suisse Cargo Logistics“. Damit wollen die Schweizerischen Bundesbahnen den Güterverkehr auf sich wandelnde Transportmärkte ausrichten.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Land

Steigende Kosten im Kep- und Logistiksektor

Kep- und andere Logistikdienstleister müssen sich auch im laufenden Jahr auf steigende Ausgaben gefasst machen. Das geht aus dem „Kep-Branchenbarometer, Vol. 2“ hervor, das dem DVZ-Brief vorliegt. Autoren der Studie sind das Center for Technology Management und das Institut für Zukunftsforschung und Wissensmanagement (IFK) der EBS Business School. In diesem Jahr haben sich die Forscher dabei noch stärker auf den Kep-Sektor fokussiert als im Vorjahr. Die Aussagen haben aber auch für andere Teilbereiche der Logistik Relevanz.

HHLA und DB vor der Trennung?

Die massiven Probleme bei den Seehafen-Hinterlandoperateuren TFG Transfracht und Polzug könnten für eine Veränderung der Gesellschafteranteile sorgen. Das erfuhr der DVZ-Brief aus informierten Kreisen. Demnach denken die Deutsche Bahn und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) darüber nach, ihre Beteiligungen zu bereinigen.

Lang-Lkw: Kallas wankt, aber fällt nicht . . .

Auch wenn sich EU-Verkehrskommissar Siim Kallas bei der Anhörung im Europäischen Parlament (EP) noch bedeckt hielt, wird er an seinem Vorhaben

festhalten, den grenzüberschreitenden Verkehr von Lang-Lkw freizugeben. Wie der DVZ-Brief aus EP-Kreisen erfuhr, gibt es keine Signale aus der Kommission, dass Kallas umdenken könnte.

Kehrtwende bei HHLA Intermodal

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) stellt offenbar einige Weichen in ihrem Intermodalgeschäft neu. So ließ die 50-Prozent-Tochter TFG Transfracht dieser Tage verlauten, sie habe „den Anteil der Direktverkehre tendenziell zurückgeführt“ und produziere wieder verstärkt über den Rangierbahnhof Maschen sowie Hinterland-Hubs wie Nürnberg. Das ist die klassische Rolle rückwärts – denn der Ende 2011 ausgeschiedene HHLA-Intermodal-

Chef Dr. Sebastian Jürgens hatte vehement für mehr Direktzüge bei der hoch defizitären TFG gefochten.