Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alle Nachrichten zur Nachhaltigkeit im Überblick

Bundesregierung schafft Palmöl-Förderung für Kraftstoff ab

Anstatt aus Energiepflanzen soll Bio-Sprit ab 2023 nur noch aus Abfall- und Reststoffen erzeugt werden. Zugleich fordert die Biokraftstoffwirtschaft, den Anteil des nachhaltig erzeugten Energieträgers am konventionellen Kraftstoff deutlich zu erhöhen, um den CO2-Ausstoß weiter zu senken.

Hohe Energiepreise belasten Diskussion über EU-Klimaschutzgesetze

Die EU-Mitgliedsstaaten haben mit der Diskussion über das umfangreiche Legislativpaket „Fit for 55“ begonnen. Schon zu Beginn zeigt sich, wie schwierig die Umsetzung werden dürfte. Ein Grund dafür ist die Energiepreisentwicklung.

Daimler Truck: Der Pfad in die Öko-Zukunft

Der Lkw-Hersteller will beim Umstellen auf alternative Antriebe Tempo machen. In neun Jahren sollen in Europa mehr elektrisch angetriebene Lkw zugelassen werden als Diesel-Trucks. Demnächst allerdings lässt der Konzern erst einmal ein neues dieselbetriebenes Flaggschiff vom Band rollen.

Klimabericht: Bereits 2030 droht Erderwärmung um 1,5 Grad

Der am Montag veröffentlichte erste Band des 6. IPCC-Sachstandsberichts macht deutlich, dass die Weltgemeinschaft sehr schnell und mit vereinten Kräften die Emissionen von Treibhausgasen in der Gesamtbilanz auf Null bringen muss, um noch die Klimaziele von Paris zu erreichen.

Schulze kündigt Förderung für „grüne“ Kraftstoffe an

Speziell der Luft- und der Seeverkehr könnten mit dem Einsatz von Power-to-Liquid-Kraftstoffen deutlich klimaschonender werden. Laut der Bundesumweltministerin geht es nun darum, die bekannten Techniken im industriellen Maßstab aufzubauen.

Fraunhofer-Institut sieht viel Potenzial für Power-to-X-Herstellung

Um „grünen“ Wasserstoff und nachhaltige synthetische Treibstoffe, etwa für Schiffe und Flugzeuge, herzustellen, braucht man viel Wasser und eine Menge erneuerbare Energie. Das Fraunhofer-Institut hat analysiert, wo es auf der Welt die besten Produktionsbedingungen gibt.

Deutsche Ökonomen für mehr Klimaschutz durch die EU

Am aktuellen Ökonomenpanel von Ifo und „FAZ“ haben 171 Professorinnen und Professoren von deutschen Universitäten teilgenommen. Über die künftige Ausgestaltung der Klimapolitik sind sich die Ökonomen nicht einig.

Nächster Förderaufruf für alternativ angetriebene Lkw läuft

Ab sofort können Fuhrunternehmen beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) weitere Mittel für die Anschaffung sauberer Nutzfahrzeuge beantragen. Darüber hinaus unterstützt das Förderprogramm für Klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur (KsNI) den Aufbau der notwendigen Tankstellen- und Ladeinfrastruktur substanziell.

Maritime Wirtschaft kritisiert EU-Regeln für „grüne“ Investments

In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordern acht Verbände, sich dafür einzusetzen, dass die EU-Regeln nicht nur komplett emissionsfreie Treibstoffe, sondern auch klimaneutrale Alternativen zu berücksichtigen. Die Branche fürchtet, dass ansonsten notwendige Beihilfen und Förderungen für Schiffe mit schadstoffarmen Antrieben entfallen würden.

„Der Verkehr ist der einzige Sektor, in dem seit 1990 nichts passiert ist“

Vor kurzem hat die Klimaschutzorganisation GermanZero e.V. ein 1,5-Grad-Maßnahmenpaket vorgestellt, durch dessen Umsetzung Deutschland bis 2035 klimaneutral werden kann. Die DVZ hat mit Lea Nesselhauf gesprochen, Hauptautorin des Bereichs Verkehr im Maßnahmenkatalog.

„Künftige Planungen müssen den Klimawandel berücksichtigen“

Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Sachbuchautorin Evi Hartmann erläutert, wie sich der Hochwasserschutz verbessern ließe, worauf beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu achten ist und was auf internationaler Ebene geschehen muss, um Klimaziele zu erreichen.

Deutschland darf Kauf klimafreundlicher Lkw fördern

Mit einem Förderprogramm will die Bundesregierung Unternehmen einen Teil der Mehrkosten für E-, Hybrid- und Wasserstoff-Lkw ersetzen. Die EU-Kommission hat die Pläne auf Vereinbarkeit mit dem Beihilferecht geprüft.

Raben Group unterzeichnet nachhaltigkeitsgebundenes Darlehen

Die Raben Group will ihren CO2-Fußabdruck in allen Geschäftsbereichen schrittweise reduzieren. Um die eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hat das Unternehmen ein nachhaltigkeitsgebundenes Darlehen in Höhe von 225 Millionen Euro abgeschlossen.

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In Zeiten von Diesel-Fahrverboten sind Alternativen gefragt, nicht nur auf der Straße, sondern auch auf See und in der Luft

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