Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alles Wichtige zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

EU-Staaten einig über Wegekostenrichtlinie

Die EU-Botschafter der Mitgliedstaaten haben in einer Abstimmung den Kompromiss formal bestätigt, auf den sich die Verkehrsminister am 8. Dezember verständigt hatten. Nun können unter portugiesischer Ratspräsidentschaft die Verhandlungen mit dem Europaparlament über den endgültigen Gesetzestext beginnen.

EU-Verkehrsminister wollen Mautpflicht auf Fahrzeuge ab 3,5 t ausweiten

Kleine Mittelständler wie Handwerker sollen aber ausgenommen werden dürfen. Dieser Kompromiss ermöglichte die Einigung der EU-Verkehrsminister auf einen Text für eine reformierte Wegekostenrichtlinie. Wird der Kompromiss von den EU-Botschaftern bestätigt, können Verhandlungen mit dem Europaparlament über die endgültige Fassung des Gesetzes beginnen.

EU-weite Genehmigung für Brennstoffzellen-Schiff wird geprüft

In Deutschland wird gerade der Prototyp eines emissionsfreien Kanal-Schubschiffs gebaut, das seine Energie aus Brennstoffzellen bezieht. Ob es auch in anderen Ländern zugelassen werden kann, prüft gerade die EU-Kommission.

Schienengüterverkehr soll digitaler werden

Schon seit Jahrzehnten wird diskutiert, wie mehr Güterverkehr auf die Bahn verlagert werden könnte. Klimaschutzzwänge und neue Technologien geben der Debatte während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft neuen Schwung.

Wettbewerb auf der Schiene soll auch in der Krise fair bleiben

In der Coronakrise halten die meisten Bahnunternehmen staatliche Unterstützung für angebracht. Kontroverser diskutiert wird, wie dabei ein fairer Wettbewerb erhalten werden kann.

EU-Verkehrsminister wollen Digitalisierung des Schienengüterverkehrs fördern

Damit die Bahn sich einen größeren Anteil am Güterverkehrsmarkt sichern kann, muss sie effizienter werden, meint Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Wie das zu erreichen ist, wurde bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Bahnkonferenz diskutiert.

Scheuer sieht LNG als Brückentechnologie

Bei der von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Hamburg organisierten Konferenz „Greening Shipping“ ging es unter anderem darum, mit welchem Treibstoff die europäische Schifffahrtsindustrie die Klimaschutzziele erreichen und wettbewerbsfähig bleiben kann.

Scheuer will einheitliches Bezahlsystem für Strom und Wasserstoff

Einfaches Bezahlen ist nach Ansicht des Bundesverkehrsministers eine Voraussetzung dafür, dass Fahrzeugbesitzer bereit sind, auf alternative Kraftstoffe umzusteigen. Bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz ging es um die Frage, wie eine europäische Infrastruktur für alternative Treibstoffe aufgebaut werden kann.

„Die Batterie ist kein guter Tank“

Der Politische Direktor der Iru, Matthias Maedge, spricht im 
Interview darüber, welche Vorgaben die EU beim Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe machen sollte. Um dieses Thema geht es auch bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz am 3. September.

Die Branchenanalyse: Patient Luftfahrt

Die Luftfahrtbranche ist von der Coronavirus-Krise besonders hart getroffen worden. Was getan werden muss, um durch die Krise zu kommen und die Umweltbilanz zu verbessern, wurde beim „Aviation Summit“ der deutschen EU-Ratspräsidentschaft diskutiert. Neben Politikern nahmen daran auch Branchenvertreter teil.

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