Deutsche Verkehrs-Zeitung
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Neue Infrastrukturprojekte: Logistikstandort Kärnten auf der Überholspur

Als Brücke von West- und Mitteleuropa an die Überseehäfen Italiens und Sloweniens glänzt das Kärntner Logistiknetz bereits heute. Mitten in Europa gelegen, ist das südlichste Bundesland Österreichs für die europäische Logistikbranche ein immanent wichtiger Knotenpunkt. Mit ambitionierten Infrastrukturprojekten wie der Koralmbahn und dem Dry Port Villach eröffnen sich dem Standort in naher Zukunft weitere Möglichkeiten zur Expansion.

Mehrere Tunnelbohrmaschinen, 200 Meter lang, 2.500 Tonnen schwer und mit einer Leistung von 10.000 PS haben sich vom Kärntner Lavanttal aus mehrere tausend Meter in den Berg gegraben. Was dort entsteht, ist eine Investition in eine vernetzte und umweltfreundliche Mobilität. Die Koralmbahn ist Teil der neuen Südstrecke Österreichs. Ihr Herzstück, der Koralmtunnel, ist der sechstlängste Eisenbahntunnel der Welt. Die neue Verbindung reduziert Fahrtzeiten deutlich und stärkt den baltisch-adriatischen Korridor durch Europa. Von Graz nach Klagenfurt gelangen Fahrgäste in nur 45 Minuten (statt bislang zwei Stunden). Der Gütertransport wird dank der Hochleistungsbahnstrecke deutlich attraktiver. 2027 sollen erste Züge durch die Tunnel rollen.

Mit Schiff und Schiene zum wichtigsten europäischen Knotenpunkt

In Fürnitz hört man zwar kein Schiffshorn tuten – einen Hafen gibt es dennoch. Die Infrastruktur prädestiniert den Standort als sogenannten Dry Port. Der Logistikhub liegt nur 185 Kilometer im Hinterland vom Hafen Triest und übernimmt hafenaffine Dienstleistungen wie Einlagerungen, SOLAS-Verwiegungen, Containerstuffing und –stripping, Containerreparaturen oder Import- und Exportabfertigungen. Das ÖBB-Logistikterminal Villach-Fürnitz fungiert dabei als Zollabfertigungsplatz für den Adriahafen. Via Südhafen und Kärntner Trockenhafen wachsen damit Wege, Ladung schneller und kostengünstiger an ihr Ziel zu bringen. 

Umfassende und maßgeschneiderte Hilfe vor Ort

Mit dem Logistik Center Austria Süd bietet Kärnten einen kompetenten Ansprechpartner für in- und ausländische Unternehmen. Die regionale Standortagentur unterstützt Firmen von der Ansiedlung bis zur Expansion im Sinne eines One-Stop-Shops. Büros, Lagerhallen und voll erschlossene Betriebsgrundstücke auf 160 ha Fläche ermöglichen Logistikern einen raschen Start. Direkt am Schnittpunkt des Alpen-Westbalkan-Korridor sowie der Baltisch-Adriatischen Achse ist das Zentrum ein enger Partner für die nordadriatischen Häfen. Die ÖBB betreibt zudem am Standort einen Umschlagbahnhof, und einen leistungsfähigen Großverschiebebahnhof - als Drehscheibe für den nationalen wie internationalen Güterverkehr.

Weitere spannende Geschichten rund um den Wirtschaftsstandort Kärnten finden Sie unter www.wirtschaft-kaernten.de, darunter auch vieles zum Hightech-Standort Kärnten und zur Start-Up-Szene vor Ort.