Deutsche Verkehrs-Zeitung

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Sven Löffler, Vertriebsdirektor CFL multimodal, und Nicolas Lecomte, Vertriebsleiter für den konventionellen Schienenverkehr CFL cargo am Intermodalen Terminal in Bettemburg-Düdelingen. (Foto: CFL multimodal)

CFL cargo verzeichnet Wachstum im Verkehr zwischen Deutschland und Frankreich

Sven Löffler, Vertriebsdirektor CFL multimodal, und Nicolas Lecomte, Vertriebsleiter für den konventionellen Schienenverkehr CFL cargo, sehen Wachstumspotenzial auf den ost-westeuropäischen Schienenverkehrskorridoren.

Herr Löffler, die Straße ist nach wie vor größter Konkurrent der Schiene. Wie setzen sich die europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Wettbewerb durch?

Sven Löffler: Der Güterverkehr auf der Schiene ist zuverlässig, sicher und umweltfreundlich - das sind die drei ausschlaggebenden Argumente für den Schienentransport. Speziell trifft die schrittweise Etablierung der CO2-Steuer sektorübergreifend alle Branchen. Auf lange Sicht ist das, zusätzlich zu den gesättigten Hauptverkehrsachsen auf der Straße, ein entscheidender Vorteil für den Schienentransport. Für unsere Kunden haben die enormen CO2-Einsparungen der Schiene durch die emissionsarme Produktion einen immens hohen Stellenwert. Darüber hinaus denke ich, dass wir Eisenbahnverkehrsunternehmen mitunter noch besser kooperieren können, um den Straßenkunden die Schiene noch attraktiver zu machen.

Herr Lecomte, wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Schienengüterverkehr bei CFL cargo?

Nicolas Lecomte: Mit den Entwicklungen im Jahresrückblick sind wir sehr zufrieden. CFL cargo hat 2.630 MTKM Fracht in 2021 befördert. In Frankreich haben wir auch zum ersten Mal die Marke der einen Million zurückgelegten Kilometer überschritten und in Deutschland verstetigt sich das Transportaufkommen auf hohem Niveau.

Wir haben für unsere Kunden unter anderem neue Verbindungen von Deutschland Richtung Lyon oder selbst aus Serbien Richtung Marseille entwickelt. Dort können wir als Schienenakteur unsere Vorteile richtig aufzeigen und gezielt bestimmte Branchen ansprechen. Immer wieder heißt es, dass der Grenzübertritt mit der Bahn genauso einfach möglich sein sollte wie mit dem LKW. Diesem Qualitätsanspruch haben wir uns verschrieben.

Von welchen Branchen sprechen Sie konkret?

Nicolas Lecomte: Neben dem kontinuierlichen Ausbau der intermodalen Transporte ist die Stahlindustrie historisch gesehen ein wichtiges Standbein. Aber auch für die Chemie-Industrie befährt CFL cargo in Deutschland die drei Hauptgebiete Rhein-Ruhr, Ludwigshafen und das mitteldeutsche Chemiedreieck sowie in Frankreich beispielsweise das Gebiet um Lyon.

Mit der Spezialisierung auf grenzüberschreitende Verkehre von Deutschland sowie Osteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Serbien) nach Frankreich lassen sich auch Verkehre auf langen Transportstrecken, mit allen Arten von Waren, realisieren.

Wohin steuert CFL cargo 2022?

Nicolas Lecomte: Momentan sehen wir ein großes Entwicklungspotential auf dem französischen Markt, wo sich der jetzige Marktanteil des Verkehrsträgers Schiene auf 9 % beläuft. Seit Gründung von CFL cargo France in 2010 haben wir ein solides Netzwerk aufgebaut und wichtige Transportmengen auf den Achsen Dourges, Lyon und Marseille aufgenommen. Der Bedarf an Schienenverkehrslösungen in Frankreich wird sich sicherlich in den kommenden Jahren den Nachbarländern angleichen, um das ambitionierte Ziel von 30% Schienenanteil bis 2030 zu erreichen. Dafür haben wir entsprechende Kapazitäten vorgesehen, um größere Volumen auf diesen Strecken aufzufangen.

Schienenverkehrskorridore CFL cargo. (Bild: CFL multimodal)

Herr Löffler, womit überzeugen Sie Kunden, auf die Schiene umzusteigen?

Sven Löffler: Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um Ihnen die bestmögliche Transportlösung anbieten zu können. In sechs europäischen Niederlassungen haben wir Vertriebsansprechpersonen vor Ort und mehrsprachige Kundenservice-Teams. Unsere Kunden profitieren natürlich auch vom Standort Luxemburg als Bahn- und Logistik-Hub mit seiner zentralen Lage für die Zusammenführung multimodaler Transportströme in ganz Europa.

Herr Löffler, Herr Lecomte, Sie arbeiten als deutsch-französisches Duo zusammen. Inwiefern hilft das bei diesen grenzüberschreitenden Projekten?

Sven Löffler: Selbstverständlich spielen die kulturellen Aspekte eine wichtige Rolle, gerade weil wir von Luxemburg aus mitten in Europa arbeiten. Das macht die Arbeit so spannend und mit dieser Erfahrung wollen wir auch den Kunden behilflich sein.

Nicolas Lecomte: Wir arbeiten tagtäglich auf dieser und weiteren europäischen Achsen – gemeinsam mit unseren Teams, aber vor allem auch für und mit unseren Kunden. Wir können bestätigen: Es funktioniert bestens!


Sven Löffler

Als Vertriebsdirektor ist Sven Löffler seit Juli 2020 bei CFL multimodal tätig ist und leitet die kommerziellen Aktivitäten – Schiene, Intermodal und Logistik – sowie die Teams vom Solution Center und Kunden-Service. Während seiner über 20-jährigen Tätigkeit in der Schienenlogistik hat er umfangreiche Erfahrungen im Vertrieb, in der Produktentwicklung und im kaufmännischen Management gesammelt.
 

Kontakt:
sven.loefflernoSpam@noSpamcfl-mm.lu

 

Nicolas Lecomte

Als Vertriebsleiter für den konventionellen Verkehr ist Nicolas Lecomte europaweit für die kommerzielle Aktivität von CFL cargo verantwortlich. Seit 2015 ist er bei CFL cargo tätig und hat wesentlich zur Entwicklung der Schienenverkehrsaktivitäten in Frankreich beigetragen.
 

Kontakt:
nicolas.lecomtenoSpam@noSpamcfl-mm.lu