DVZ Trendtag 2012

Dialog mit der Öffentlichkeit –
neue Herausforderungen für Logistik-Unternehmer

Bürgerproteste gab es schon immer. Aber sie werden häufiger und energischer. Kaum ein Großprojekt, das nicht im kritischen Fokus der breiten Öffentlichkeit steht und unter starkem Gegenwind zu leiden hat. Massiv wird in die Cargo-Wertschöpfungskette eingegriffen. Jüngstes Beispiel: das Nachtflugverbot in Frankfurt. Parallel erleben wir ein abnehmendes Vertrauen der Bürger gegenüber Institutionen. Dazu gehören Politik, Parteien aber auch Unternehmen. Zudem wird die Logistikbranche unter der Überschrift Globalisierung negativ belegt. Die bestehenden Beteiligungsverfahren werden von den Bürgern als bürokratisch und nicht transparent wahrgenommen. Wie können sich Logistik-Unternehmer in diesem Prozess behaupten?

Um diese Frage zu beantworten wurden Referenten aus der Wirtschaft, der Politik und der Medienbranche eingeladen. Ihre Sichtweisen und Lösungsansätze können Sie sich in der rechten Spalte als Videoclip anschauen. Zusätzlich können Sie sich die anschließende Podiumsdiskussion in voller Länge, sowie einige DVZ-Zeitungsartikel ansehen.

Folgende Redner waren auf dem DVZ Trendtag:

Referenten Profile

Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Beamteter Staatssekretär, Mitglied der CSU und im BMVBS zuständig für die Bereiche Eisenbahnpolitik, Luft- und Raumfahrt, Wasserstraßen, Schifffahrt und Straßenverkehr sowie für die Zentralabteilung des Ministeriums.

Detthold Aden war Gründungsgeschäftsführer des privaten Paketdienstes UPS United Parcel Service in Deutschland und danach bei der Union-Transport-Gruppe, der Thyssen Haniel Logistic GmbH und Mitglied des Vorstandes der Thyssen Handelsunion AG. Seit 1999 ist Detthold Aden Vorsitzender des Vorstandes der BLG Logistics Group AG & Co. KG.

Andreas Ingerfeld ist seit Anfang der 90er Jahre in verschiedenen PR-Funktionen tätig. Vor seinem Eintritt bei IFOK im Spätsommer 2007 leitete er acht Jahre lang die Unternehmenskommunikation von Aon Jauch & Hübener.

Günther Hörbst leitet die Ressorts Wirtschaft, Bremen und Stadtteile beim Weserkurier. Zuvor arbeitete er für die Südwestpresse und die Axel-Springer-AG, wo er u.a. als verantwortlicher Blattmacher Politik für die Berliner Morgenpost tätig war.

Henning Krumrey war 17 Jahre für den Focus tätig. Seit 2009 ist er Stellvertretender Chefredakteur bei der WirtschaftsWoche. Ende 2009 wurde er zum Vorsitzenden der Kölner Journalistenschule gewählt.