3. Deutsch-Niederländische Logistikkonferenz
12.04.2016
Duisburg Mercartorhalle, Landfermannstr. 6, 47051 Duisburg

3. Deutsch-Niederländische Logistikkonferenz

Zusammenarbeit in Zeiten scharfen Wettbewerbs

Bereits zum dritten Mal treffen sich am 12. April Experten und Praktiker aus Deutschland und den Niederlanden in Duisburg zur Deutsch-Niederländischen Logistikkonferenz. Der Transport- und Logistiksektor in beiden Ländern ist auf das Engste mit den jeweiligen Seehäfen verbunden. Schließlich sind diese die Einfallstore für die internationalen Warenströme. Gemeinsam ist den großen Hubs dabei, dass die Umschlagmengen im vergangenen Jahr unter Druck geraten sind. Dem geringeren Wachstum in China und der Schwäche der Russland-Verkehre kann sich niemand entziehen.

Eine Frage, die die Akteure in beiden Ländern umtreibt, ist ferner, wie die Infrastruktur mit der Mengenentwicklung Schritt halten kann und wie insbesondere die Hinterlandverkehre möglichst effizient abgewickelt werden können. Mitunter sind hier auch grenzüberschreitende Zusammenarbeit und innovative Konzepte gefragt.

Veränderungen ergeben sich für die Wirtschaft allgemein und die Logistikbranche im Speziellen auch durch neue Anforderungen beim Klimaschutz oder bei der Sicherheit. Die deutsche Energiewende beispielsweise hat Auswirkungen auf die spezifischen Ladungsströme auf beiden Seiten der Grenze und fordert ein langfristiges Umdenken.

Antworten auf folgende Fragen erwarten Sie:

•    Welche Mengenentwicklung ist in den Nordrange-Häfen im laufenden Jahr zu erwarten?
•    Werden die Südhäfen zu einer ernstzunehmenden Alternative zu den Nordrange-Hubs?
•    In welchen Bereichen können die Häfen kooperieren?
•    Wie können die politischen Akteure in Deutschland und den Niederlanden sicherstellen, dass die Infrastruktur leistungsfähig bleibt?
•    Welche Möglichkeiten für eine Verbindung von Intermodalverkehren und Logistikdienstleistungen gibt es?
•    Welche Auswirkungen hat die Energiewende in Deutschland auf Seehäfen, Binnenschifffahrt und Binnenhäfen?
•    Vom 1. Juli an zählt es: Was beim Thema Containerwiegen zu beachten ist.

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9.30

Kaffee und Eintreffen der Gäste

10.15
Beginn und Begrüßung

Sebastian Reimann, stellvertretender Chefredakteur DVZ, Mels Dees, Chefredakteur Nieuwsblad Transport (NT)
10.20
Eingangsvortrag: Marktumfeld und Wettbewerbsbedingungen der Nordrange-Häfen: Womit ist 2016 zu rechnen?
Michael Tasto, Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL)
10.45

Diskussionsrunde: Kooperation versus Konkurrenz: Möglichkeiten der Häfen zur Zusammenarbeit.
Eddy Bruyninckx, CEO Port of Antwerp
Robert Howe, technischer Geschäftsführer, bremenports GmbH & Co. KG
Erich Staake, CEO Duisburger Hafen AG
Emile Hoogsteden, vice president Containers, Breakbulk & Logistics, Port of Rotterdam
Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer, Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG

11.45

Kaffeepause

12.10
Kurzvorträge: Gemeinsame Herausforderungen in der Infrastrukturpolitik. Welche kooperativen Lösungsansätze gibt es?
Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Brigit Gijsbers, Direktorin für maritime Angelegenheiten, Ministerium für Infrastruktur und Umwelt
13.00
Mittagsessen
14.15

Kurzvorträge: Energiewende und Co.: Wie sich Hafen- und Transportwirtschaft auf veränderte Anforderungen einstellen.
Dick Gilhuis, Chief Commercial Officer, Zeeland Seaports
Dirk van der Plas, Geschäftsführer und Eigentümer, DAP Barging BV
Klaus Krumme, Managing Director/ Member of the Coordination Board "Urban Systems", Centre for Logistics & Traffic (ZLV)/University of Duisburg-Essen (UDE)

15.00
Fallbeispiel: Wie intermodale Transporte und ausgeklügelte Logistik zusammenpassen.
Andreas Janetzko, Head of DP World
15.30
Fallbeispiel: Wie intermodale Transporte und ausgeklügelte Logistik zusammenpassen.
Jeff Howard , Senior Vice President, Product Management and Chief Product Officer, INTTRA
16.00

Networking - Ausklang der Veranstaltung



Die Konferenzsprache ist Englisch.