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Die Bahnstrecke Ansbach - Würzburg war den gesamten Freitag über blockiert, wie Deutsche Bahn (DB) und Bundespolizei berichteten. Der Fernverkehr wurde über Fürth umgeleitet; Fahrgäste mussten dadurch rund 15 Minuten Verspätung in Kauf nehmen. Auf der Strecke Würzburg - Ansbach setzte die Deutsche Bahn Busse ein; betroffene Bahn-Kunden erreichten ihr Ziel nach DB-Angaben rund eine Stunde später. Der verunglückte Güterzug sollte Autoteile von Braunschweig nach Ingolstadt bringen.
Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers war der aus dem Norden kommende Güterzug gegen 2.30 Uhr südlich des Mains plötzlich in ein Unwetter geraten. Der Lokführer habe wegen des starken Windes sein Tempo gedrosselt. Plötzlich habe er hinter sich einen Schlag vernommen und kurz darauf gemerkt, dass zwei direkt hinter der Lok zusammengekoppelte Waggons entgleist waren. Die unbeladenen, insgesamt 33 Tonnen schweren Wagen stürzten auf das Gegengleis.
Die Bergung der verunglückten Waggons verzögerte sich, weil die Bahn erst einen Schwerlastkran aus Leipzig anfordern musste. Dieser wurde für den Nachmittag an der abgelegenen Unfallstelle an der Grenze zu Unterfranken erwartet. Sobald die Waggons wieder auf den Schienen seien, wollten Fachleute das Gleisbett überprüfen. Ein Bundespolizeisprecher sprach lediglich von leichten Beschädigungen an Schienen und Schwellen. (dpa)






