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Lufthansa

Weniger Fracht, mehr Passagiere

Die Zahlen sind gemischt: Während Lufthansa Cargo weniger Umschlag verzeichnete, stieg die Zahl der Fluggäste konzernweit an. (Bild: Lufthansa)

09.02.2012 | Dämpfer zum Jahresauftakt: Die Lufthansa ist mit einem deutlichen Frachtminus gestartet. Im Passagiergeschäft konnte dank des milden Winter aber ein Passagierplus verzeichnet werden.

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Im Frachtgeschäft der Lufthansa zeigte die Entwicklung zu Jahresbeginn weiter nach unten, zumal die chinesischen Neujahrstage in den Januar fielen und der wichtige Luftfrachtmarkt damit zeitweise stillstand. Bei Lufthansa Cargo ging das Frachtaufkommen im Vergleich zum starken Januar 2010 um elf Prozent auf 122.000 Tonnen zurück. Weil das Unternehmen sein Flugangebot vorausschauend gekappt hatte, legte die Auslastung der Flieger um 0,4 Prozentpunkte auf 65,9 Prozent zu.

Zu dem Rückgang dürfen allerrdings auch Nachholeffekte im Jahr 2011 und die zeitweise Verlagerung der Frachtflüge von Frankfurt nach Köln wegen des vorläufigen Nachtflugverbots in Frankfurt beigetragen haben.

Im Passagiergeschäft gab es dagegen dank des zunächst milden Winters ein deutliches Passagierplus. Zusammen mit ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings beförderte Europas größte Fluggesellschaft im Januar knapp sieben Millionen Fluggäste und damit rund vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei legte die Nachfrage stärker zu als das leicht ausgeweitete Flugangebot. Die Auslastung der Passagierjets verbesserte sich dadurch um 0,4 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Ausdünnung bei der AUA

Bei der kriselnden Austrian wurde im Vergleich zum Vorjahr fast jeder zehnte Flug gestrichen, dafür aber 7,1 Prozent mehr Gäste befördert. Die Auslastung der österreichischen Jets stieg leicht um 0,8 auf 68 Prozent.

Nicht mehr in den Verkehrszahlen enthalten ist die Konzerntochter British Midland (BMI), die noch im ersten Quartal an den Mutterkonzern von British Airways und Iberia, die International Airlines Group (IAG) verkauft werden soll. (dpa)

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