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Das hat die Muttergesellschaft der australischen Reederei ANL, die französische Gruppe CMA CGM, bestätigt. Danach befand sich der Frachter von ANL Container Line im Hafen Khor Fakkan, wo die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate eine Reihe von Containern untersuchen wollten.
Bei dem Vorgang handelt es sich um eine Verletzung des vom UN-Sicherheitsrat wegen Atomversuchen verhängten Embargos gegen Nordkorea. Der australische Verkehrsminister leitete daher eine Untersuchung ein, um festzustellen, wo und wie die Container an Bord gekommen sind. Bislang stehe bereits fest, dass sich die Boxen zwar auf einen Schiff der CMA CGM-Filiale ANL befanden, sie aber in Auftrag der chinesischen Gesellschaft China Shipping befördert wurden. Es gebe Hinweise darauf, dass die Container in einem chinesischen Hafen verladen wurden.
Presseberichten zufolge handelt es sich bei den beschlagnahmten Gütern vorwiegend um Panzerfäuste und andere klassische Waffen. Den Papieren zufolge dürften die Container nur Ersatzteile für Landmaschinen enthalten. CMA CGM betont, dass ihre Filiale „die Sicherheit der beförderten Güter sehr ernst nimmt und partnerschaftlich mit allen Institutionen zusammenarbeitet, die für die Einhaltung der internationalen Vereinbarungen und speziell der Resolutionen der UNO zuständig sind“. Den Untersuchungsbehörden werde jede nötige Unterstützung gewährt.
Die Reederei ANL Container Line wurde 1998 von der Gruppe CMA CGM übernommen. Sie bedient mehr als 20 Liniendienste, hat 2007 695.101 TEU transportiert und einen Umsatz von 807 Mio.USD verzeichnet. (kls/sm)





