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Die Runde in Mörfelden-Walldorf ist nach Angaben beider Seiten von vornherein auf zwei Tage angesetzt. Am Dienstag gab es zunächst keine Fortschritte, erklärte eine Sprecherin von Verdi.
Die Gewerkschaften Verdi und UFO treten in einer Tarifgemeinschaft auf und verlangen 6,1 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Lufthansa hatte bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das 3,3 Prozent auf 15 Monate vorsieht. Das Unternehmen hat dies allerdings von einer Lösung der Strukturprobleme bei der Catering-Gesellschaft LSG und in der Kabine abhängig gemacht.
Im Hintergrund steht das neue Sparprogramm der Lufthansa mit einem Umfang von 1,5 Milliarden Euro, das gerade entworfen wird. Lufthansa-Chef Christoph Franz hatte wiederholt Beiträge der Belegschaft eingefordert, um Europas größte Fluggesellschaft auf Kurs zu halten. Umstritten ist unter anderem der geplante Einsatz von Fremdpersonal in Lufthansa-Flugzeugen vom neuen Hauptstadtflughafen in Berlin. Nach Ansicht der Gewerkschaften würde dies gegen geltendes Tarifrecht verstoßen.
Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle hatte längere Arbeitszeiten abgelehnt und auf die Solvenz des Unternehmens hingewiesen. "Am Ende geht es nicht, dass die Beschäftigten über Lohnverzicht neue Flugzeuge bezahlen", hatte die Gewerkschafterin der Nachrichtenagentur dpa gesagt. (reg)





