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Flugunglück

Ursache für Lufthansa-Frachterabsturz noch unklar

Die abgestürzte LH-maschine wird jetzt untersucht. (Bild: dpa)

28.07.2010 | Einen Tag nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs der Lufthansa in der saudischen Hauptstadt Riad ist die Unglücksursache noch völlig unklar. An der Aufklärung sind neben saudischen auch deutsche Behörden, der Flugzeughersteller Boeing und Experten von Lufthansa Cargo beteiligt.

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Die beiden Piloten im Alter von 29 und 39 Jahren, die sich über eine Notrutsche in Sicherheit gebracht hatten, wurden weiterhin in einer Klinik in Riad behandelt. Weitere Menschen waren nicht an Bord.

Das Frachtflugzeug vom Typ MD-11 war am Dienstag gegen 5.30 Uhr am Frankfurter Flughafen gestartet. Bei der Landung in Riad ging die Maschine in Flammen auf und brach in zwei Teile. Arabische Medien hatten berichtet, schon vor dem Aufprall sei Qualm aus der Maschine herausgetreten. Ein Sprecher der saudischen Zivilluftfahrtbehörde berichtete zudem, der Pilot habe um Hilfe bei der Landung gebeten. Um welche Art der Unterstützung es sich dabei handeln sollte, blieb offen. Ein Sprecher der Lufthansa wollte diese Angaben nicht bestätigen und verwies auf die laufende Untersuchung.

Die rund 80 Tonnen Fracht an Bord der Maschine wurden bei dem Brand zerstört. Dabei handelte es sich um verschiedene Güter, zu denen zunächst keine Einzelheiten vorlagen. Der übrige Frachtbetrieb von Lufthansa Cargo wird durch den Absturz nach Unternehmensangaben nicht beeinträchtigt.

Keine festgestellten Mängel an der Maschine

Die verunglückte Maschine war 1993 gebaut worden und hatte bis zum Unglück 73.000 Flugstunden bei mehr als 10.000 Flügen absolviert. Die jüngste umfassende Wartung (C-Check) fand laut Lufthansa am 22. Juni statt, ein kleinerer A-Check erfolgte unmittelbar vor dem Flug nach Riad. Die MD-11-Großraumjets verfügen über drei Triebwerke und sind heute vor allem bei Luftfrachtunternehmen im Einsatz. (dpa)

 Lufthansa Cargo

 Boeing zur MD-11

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