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Manfred Schuckert, Konzernstratege der Daimler AG für Nutzfahrzeuge, stellt am Dienstag in Berlin die Ergebnisse eines entsprechenden Pilotversuchs vor. In dem seit Mitte 2008 laufenden dreijährigen Feldversuch werde über den finnischen Sprithersteller Nest Oil "nachhaltiges Palmöl" aus Malaysia eingesetzt. Dabei würden die schädlichen Kohlendioxid-Emissionen in der Gesamtbilanz vom Anbau bis zum Einsatz im Fahrzeug um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen gesenkt.
Ferner lägen die schädlichen Stickstoff-Emissionen um 15 Prozent niedriger als bisher. "Die Ergebnisse nach einem Jahr Testbetrieb zeigen, dass der eingesetzte Kraftstoff einwandfrei in Mercedes-Benz-Lkw und -Bussen funktioniert und sich sehr gut mit den Motoren verträgt", sagte Schuckert. "Bisher verwendeter Biodiesel der sogenannten ersten Generation führt oft zu kürzeren Wartungsintervallen und somit höheren Kosten für die Fahrzeug-Betreiber." Markus Wiedemann von den Stuttgarter Straßenbahnen
sagte: "Mit dem Einsatz von Biokraftstoffen in unseren Bussen können wir den CO2-Ausstoß deutlich nach unten drücken." Nachhaltigkeit der Palmöl-Importe im Sinne von Klimaschutz bedeutet, dass die Erzeugung zum Beispiel nicht durch das Roden von Regenwäldern erkauft wird. (dpa)
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