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Bei einer Mitgliederbefragung hätten zwei Drittel für die Annahme eines Kompromisses gestimmt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Michael Walter. Die Tarifkommission billigte das Ergebnis ebenfalls. Die Einkommen der 1800 Beschäftigten werden demnach gestaffelt erhöht, junge Beschäftigte der Tochter GSI sollen in die GlobeGround-Tarifverträge aufgenommen werden.
Noch nicht gelöst ist allerdings der Tarifkonflikt beim dritten Bodendienstleister Acciona. Für dessen 300 Beschäftigte will Verdi Gehaltskürzungen verhindern. Dafür hat die Gewerkschaft dem Unternehmen einen Vorschlag übermittelt und eine Erklärungsfrist bis zum kommenden Donnerstag gesetzt. Er sieht eine Nullrunde für dieses und einen Inflationsausgleich für das kommende Jahr vor.
Die Mitarbeiter der Bodendienstleister kümmern sich an den beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld um die Passagier- und Gepäckabfertigung und verladen Fracht. In dem Konflikt gab es bereits Warnstreiks. (dpa)





