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Öl lief nicht aus, sagte Feuerwehrsprecher Peter Braun. Taucher brachten ein Lecksegel am Rumpf der beim Zollenspieker Fährhaus liegenden „Volker“ an und dichteten so ein etwa zehn mal drei Zentimeter großes Loch ab, durch das Wasser in den Bugstrahlruderraum eingedrungen war.
Weil der Wasserstand nach der Havarie schnell anstieg, habe sich der 45 Jahre alte Schiffsführer entschlossen, die „Volker“ am nördlichen Flussufer auf Grund zu setzen, um ein Sinken zu verhindern. Ein 56 Jahre altes Besatzungsmitglied verletzte sich bei dem Unfall leicht an der Hand.
Die Feuerwehr pumpte große Mengen Wasser aus dem Rumpf des 85 Meter langen Binnentankschiffs aus Magdeburg ab, so dass der Frachter am frühen Nachmittag wieder frei kam. In Begleitung von zwei Feuerwehrbooten fuhr die „Volker“ anschließend aus eigener Kraft zum Hamburger Petroleumhafen. Dabei wurde ständig Wasser aus dem Schiff gepumpt. Dort wurde die Ladung gelöscht. Die „Volker“ sollte ursprünglich von Hamburg nach Salzgitter fahren. (dpa)





