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Nach roten Zahlen

SAS bietet sich der Lufthansa an

Rote Triebwerke, rote Zahlen. Jetzt will
SAS unter die Fittiche des Kranichs
schlüpfen. (Bild: SAS)

11.02.2010 | Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS strebt nach neuen Verlusten die Übernahme durch einen der Marktführer in Europa an. Das Unternehmen denkt dabei besonders an die Lufthansa.

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Konzernchef Mats Jansson sagte der Kopenhagener Wirtschaftszeitung „Børsen“: „Ist man Teil eines größeren Unternehmens wie etwa Swiss in der Lufthansa, ist man besser vor den enormen Schwankungen unserer Branche geschützt.“

Die teilstaatliche, in Dänemark, Norwegen und Schweden aktive SAS gilt seit Jahren als Übernahmekandidat für den deutschen Branchenführer. Im vergangenen Jahr flog das Traditionsunternehmen ein Minus von 2,9 Mrd. Schwedischen Kronen (286 Mio. Euro) ein und muss von seinen Haupteignern mit 5 Mrd. Kronen zusätzlichem Kapital gestützt werden.

Mit der Lufthansa arbeiten die Skandinavier bereits in der Star Alliance sowie auch bei Direktverbindungen zwischen Nordeuropa und Deutschland zusammen. Jansson sagte, die Selbstständigkeit sei für SAS „kein Ziel in sich“. Das Unternehmen müsse aber erst die Rezession überstehen und „wieder in Gang kommen“, ehe man mit möglichen Partnern sprechen könne.

Alternative Air France-KLM

Auch die bisher gegen jede Übernahme durch einen größeren Konzern eingestellten Gewerkschaften stehen der Lufthansa positiv gegenüber. Der Chef der Pilotenvertretung, Mogens Holgaard, sagte in „Børsen“: „Wir sind offen für eine Fusion.“ In dem Bericht wurde als weiterer Kandidat für eine Übernahme von SAS der Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM genannt. (dpa)

Berichte anderer Medien:
"Ryanair hebt Gewinnprognose" (Focus, 1. Februar 2010)
"SAS: Kürzere Mindestumsteigzeit in Kopenhagen" (TouristikPresse, 26. Januar 2010)

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