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Die Situation für die Schifffahrt habe sich damit entschärft, sagte Joachim Baab vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Bingen am Freitag. Bei der Rheinfähre Maul GmbH laufe der Betrieb seit den starken Regenfällen in den vergangenen Tagen wieder normal, berichtete Geschäftsführer Michael Maul. Wegen des niedrigen Wasserstandes hatten zuvor einige der Schiffe nicht auslaufen können. Bereits am Montag sei jedoch die letzte der stillgelegten Fähren zwischen Niederheimbach und dem hessischen Lorch wieder in Betrieb gegangen.
Erleichtert zeigte sich auch der Geschäftsführer des Containerlogistik-Unternehmens Contargo in Ludwigshafen, Georg Fank. Der starke Regen sei für die Schifffahrt "ein schönes Weihnachtsgeschenk". In Kaub bei Bingen, wo der Rhein besonders flach ist, habe der Wasserstand in der vergangenen Woche nur etwa 46 Zentimeter betragen, der historische Tiefstand liege bei rund 35 Zentimeter.
Am Freitagmorgen habe der Pegel wieder knapp zwei Meter erreicht, sagte Fank. Das bedeute, dass man die Schiffe bereits wieder zu 70 bis 75 Prozent beladen könne. "2011 war kein einfaches Jahr für die Binnenschifffahrt", sagte der Geschäftsführer auch mit Blick auf den im Januar havarierten Gefahrguttanker "Waldhof". Der Unfall hatte den Verkehr auf dem Rhein wochenlang unterbrochen. Nun sei man optimistisch - und hoffe auf weiter steigende Pegel. (dpa)





