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„Wir können so die Planungen verbessern und erfolgreicher wirtschaften“, erklärte er am Donnerstag zum Auftakt des Internationalen Hafenkongresses. So könnten halbvolle Ladungen zum Beispiel nach Rotterdam vom anderen Hafen aufgefüllt oder Personal wie etwa ein Hafenmeister für zwei Standorte verantwortlich sein. Denkbar sei auch, dass der Straßburger Rheinhafen, der in Lauterburg ein neues Containerterminal errichtet, in die Planungen einbezogen werde.
Nach Ansicht von Baden-Württembergs Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) sind die beiden Häfen auf dem richtigen Weg: Häfen müssten vor allem bei der Wirtschaft mit logistischen Vorteilen werben: „Bahn und Binnenschiff werden deutlich mehr Güter transportieren müssen, um den drohenden Verkehrskollaps zu vermeiden“, sagte Gönner. „Damit kommt den Binnenhäfen eine größere Bedeutung als Schnittstelle zwischen Straße, Schiene und Binnenschiff zu.“
In den Karlsruher Rheinhäfen wurden 2008 rund 6,5 Mio. t Schiffsgüter umgeschlagen, in der Hauptsache Rohölprodukte. Wörth ist wegen des benachbarten größten Lkw-Werks der Welt beim Umschlag von Fahrzeugen, Papier und Containern einer der bedeutendsten Häfen am Rhein. (dpa)





