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Privater Service solle auch kleine Mahlzeiten ermöglichen, berichtete das Bundesverkehrsministerium am Dienstag. So ist daran gedacht, diesen Service privat auszuschreiben, erläterte ein Sprecher das jetzt den Ländern vorgestellte Vorhaben. Weitere Modelle sehen vor, neue Flächen für den Bau zusätzlicher Lkw-Parkstände neben den Bundesautobahnen zu erschließen.
Eigentumsrechtlich schwierig gestaltet sich dem Vernehmen nach der seit 2007 verfolgte Parkflächen-Zuwachs an den bevorzugten Rastplätzen. Oft stauen sich dort bei Überfüllungen Lkw auf Standspuren vor den Ausfahrten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte dazu: "Der Neu- und Ausbau der großen Rastanlagen ist aufwändig und braucht Zeit. Deswegen werden wir jetzt ganz pragmatische Wege einschlagen, damit die Profis der Straße die notwendigen Pausen einlegen können. Künftig werden vermehrt Flächen an und neben den Bundesautobahnen, abseits der großen Rastanlagen für die Pausen genutzt. Situationen, in denen Lkw-Fahrer einfach auf der Standspur parken, weil sie keinen Stellplatz finden, sind lebensgefährlich."
Ein Anfang sei jedoch gemacht. An den deutschen Bundesautobahnen gibt es bundesweit 430 bewirtschaftete und 1520 unbewirtschaftete Rastanlagen. Die Zahl der Stellplätze erhöhte sich von März 2008 bis jetzt von 28.500 auf 31.500. Bis 2012 sollen nur an den Rasthöfen noch 8000 Stellplätze gebaut werden. Von 2007 bis einschließlich 2010 wendet der Bund für die Schaffung von Lkw-Parkraum 237 Mio. Euro auf - davon in diesem Jahr 130 Mio. Euro. Besonders betroffen vom Parknotstand sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (A 2 Raum Hannover), aber auch Hessen (A 7 im Bereich Kirchheimer Dreieck bis Fulda) und große Autobahnen im Süden, vor allem auf der A 3. Einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen zufolge fehlten 2008 rund 14.000 Stellplätze auf Rastanlagen und Autohöfen. (dpa)






