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Außerdem wurden Ölsperren ausgelegt. Die Sperrung des Flusses für den Schiffsverkehr reichte vom Sperrwerk an der Mündung zur Elbe bis Pinneberg. Rund 80 Hilfskräfte waren am Dienstagabend im Einsatz. Wie lange die Sperrung der Pinnau anhalten sollte, war am Abend noch unklar.
In der Nacht zuvor war eine Produktionshalle der Dachpappe-Fabrik in Flammen aufgegangen. Die mit 200 Männer und Frauen angerückten Rettungskräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindern. Bitumenhaltiges Löschwasser gelangte nach Polizeiangaben in die Pinnau.
Die Höhe des Schadens konnte zunächst nicht genau beziffert werden, die Feuerwehr schätzte ihn auf mehr als eine Mio. Euro. Menschen wurden nicht verletzt.
Schwierige Ermittlungen
Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten über den Tag an, da die Sachverständigen nur schwer zum Brandherd vordringen konnten. Bis zum Schluss drohte Einsturzgefahr.
In der Halle wird mit einem Schweißband Bitumen auf Dachpappe aufgebracht. Als das Feuer geben 1.13 Uhr ausbrach, lief die Produktion. Die in die Höhe schießenden Flammen waren weithin sichtbar. "Wir haben die Flammen und den Rauch schon bei der Anfahrt gesehen", sagte der stellvertretende Wehrführer Kai Halle.
Der ABC-Zug der Feuerwehr konnte bei Schadstoffmessungen im engeren und weiteren Umfeld keine größere Schadstoffbelastung in der Luft feststellen. Bitumen wird aus Erdöl gewonnen und häufig als Dachabdichtung oder in Asphalt verwendet. (dpa)





