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Der Aufsichtsrat von Niedersachsen Ports (NPorts) hat den Planungen des Unternehmens zur Sanierung der Nesserlander Schleuse abschließend zugestimmt. Damit sei die Finanzierung der dringend erforderlichen Baumaßnahme gesichert und der Weg für den zügigen Beginn des Ausschreibungsverfahrens geebnet, teilt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Philipp Rösler bezeichnete diese Entscheidung als bedeutenden Schritt, „um die weitere Entwicklung des für Niedersachsen so wichtigen Hafens voranzutreiben. Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Realisierung dieser Maßnahme zudem eine hohe konjunkturelle Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die Bauindustrie.“
Die Ausschreibungsunterlagen würden in der 24. Kalenderwoche veröffentlicht, der Auftrag Ende Oktober vergeben. So könne im November 2009 mit den ersten Baumaßnahmen begonnen werden.
Die Nesserlander Schleuse ist die kleinere von zwei Schleusen, die im Emdener Hafen die See- mit der Binnenschifffahrt verbinden. Sie wurde 1888 in Betrieb genommen und zwischenzeitlich 1916, 1961 und 1982 ergänzt beziehungsweise instandgesetzt. Die Schleuse diente bis zu ihrer Sperrung wegen Baufälligkeit hauptsächlich der Binnen- und Sportschifffahrt sowie der Wasserstandsregulierung im Hafen.





