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Zunächst verfolgten die Zielfahnder die Spuren der beiden 26-Jährigen und eines 28 Jahre alten Mannes bis nach Russland. Dann stellte sich heraus, dass sich das Trio in den Nordirak abgesetzt hatte. Dort wurden die Männer verhaftet und nach Deutschland abgeschoben. Sie sollten noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Laut Polizei sitzen nun insgesamt fünf Verdächtige im Zusammenhang mit dem Raub im Gefängnis.
Die drei mutmaßlichen Räuber sollen zusammen mit einem bereits im März festgenommenen Komplizen am 15. Dezember 2009 an einem Raub auf einen Goldtransporter beteiligt gewesen sein. Die Beute hatte einen Wert von 1,8 Mio. Euro in Form von Schmuck und Zahngold. Von ihr fehlt weiterhin jede Spur.
Die Täter hatten sich bei dem filmreifen Coup als Steuerfahnder und Polizeibeamte verkleidet und den Transporter in der Nähe der Autobahnausfahrt Ludwigsburg-Nord in ihre Gewalt gebracht. Zuvor hatten die Männer eine Fahrzeugkontrolle vorgetäuscht: Mit Blaulicht wiesen sie den Fahrer an, die Autobahn zu verlassen. Der Transporter war auf dem Weg von Nürnberg nach Pforzheim. Die Fahrer wurden nach der Tat auf einem Waldweg gefesselt und unverletzt ausgesetzt. Das geschädigte Unternehmen hatte eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt. (dpa)





