-Anzeige-
Das sagte Karl-Heinz Köpfle, Operationsvorstand von Lufthansa Cargo, auf der Jahrestagung des Luftfrachtverbandes Tiaca in Leipzig. Zugleich forderte Köpfle, die Beteiligten der Aircargo-Logistikkette frühzeitig einzubeziehen, um realitätsferne Vorschriften zu verhindern.
Köpfle kritisierte vor allem, dass die US-Sicherheitsbehörde TSA das deutsche Konzept nicht anerkenne, sondern auf einem 100-prozentigem Röntgen der Fracht bestehe. Zugleich gestand er zu, dass es für die TSA schwierig sei, mit unzähligen nationalen Behörden in Europa sprechen zu müssen. Zwar gebe es innerhalb der EU pro forma einheitliche Bestimmungen, deren Umsetzung in nationales Recht falle jedoch von Land zu Land unterschiedlich aus.
Alle Bemühungen, das deutsche und das US-Sicherheitskonzept zu harmonisieren, seien bislang erfolglos geblieben, sagte TSA-Manager Doug Brittin. Insgesamt komme Luftfracht aus 97 Ländern in die USA, abgestimmt werde das Vorgehen aber nur mit vier Ländern. Daher habe die TSA das Ziel, ein 100-prozentiges Screening für alle Inbound-Beiladefracht zum 1. August zu verlangen, zunächst einmal aufgeben müssen. DVZ 18.5.2010 (ma)
In der aktuellen DVZ vom 18. Mai 2010 finden Sie hierzu auf Seite 1 auch "Das Stichwort"





