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Das geht aus einer vorab verbreiteten Rede des British-Airways-Chefs Willie Walsh hervor. Das Abkommen zwischen Fluggesellschaften, Flughäfen und Flugzeugbauern hat nach Angaben der britischen Zeitung „Guardian“ die International Air Transport Association (IATA) entworfen. Walsh will die Pläne am Dienstag beim Klimagipfel In New York vorstellen.
Eine Senkung der Abgase heißt auch, dass Frachtraten teuerer werden. „Die Emissionen der internationalen Luftfahrt wurden vor zwölf Jahren nicht ins Kyoto-Protokoll übernommen. Nun haben wir die Chance, dies gerade zu rücken“, wird Walsh zitiert. Die Pläne seien die „beste Option für den Planeten“. Kritiker bezeichneten den Plan jedoch als Ablenkungsmanöver. Damit wolle die Industrie lediglich höhere Abgaben und Strafen vermeiden, verlautbarte der Umweltverband Aviation Environment Federation.
Nach Angaben des „Guardian“ heißt es in der Verpflichtung, dass die Emissionen pro Jahr um 1,5 Prozent sinken sollen. Bis 2010 soll zudem ein Plan für den weltweiten Emissionshandel ausgearbeitet und der Uno unterbreitet werden. Die IATA wolle sich damit auch gegen den Emissionshandel der EU stemmen. Diesen Vorgaben zur CO2-Reduzierung soll die Luftfahrtbranche von 2012 an unterliegen. (dpa)





