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Ein Hauch von Glamour liegt über Berlin. Während der Fashion Week 2012 bringen die Modenschauen wie in jedem Jahr eine Augenweide nach der anderen zum Vorschein. Vom Stress jenseits des Laufstegs ist nichts zu spüren. Doch was würde passieren, wenn die neuen Kollektionen nicht pünktlich am Veranstaltungsort einträfen? Das Publikum stellt sich diese Frage nicht, der Modemacher schon. An dieser Stelle kommt die Logistik ins Spiel. Sie macht die Umsetzung eines solchen Events überhaupt erst möglich, indem hinter der Bühne alles reibungslos abläuft und sichergestellt ist, dass Kleider und Schuhe pünktlich von A nach B geliefert werden. Für die Berliner Fashion Week hat diese Aufgabe der Logistikdienstleister DHL übernommen. Seit 2008 ist der Konzern Kooperationspartner der Modemesse und für den Transport der Kleider und Bühnenteile zuständig.
Eine Modenschau dauert durchschnittlich 17 Minuten - die Organisation für das kurzweilige Spektakel beginnt schon vier Monate vorher. Models werden gecastet, Kleider anprobiert, Veranstaltungsorte ausgewählt und die Sitzordnung festgelegt. Der logistische Aufwand dahinter ist groß. Das Aufgabenspektrum von DHL reicht von der Lieferung millionenschwerer Einzelstücke der Haute Couture über den Transport der Kollektionen von einem Veranstaltungsort zum anderen bis hin zur Zustellung der Bauteile für die Laufstege. Aber nicht erst bei der Umsetzung großer Modemessen sind Transportdienstleistungen gefragt. Deshalb arbeitet DHL ganzjährig mit Modedesignern zusammen und begleitet den gesamten Entstehungsprozess der Kollektionen.
Dabei stellt die Modebranche oft hohe Ansprüche. So orderte Designerin Vivienne Westwood eine Begleitperson für den Transport ihrer Kollektion und so mancher Logistiker wird zum Wachpersonal umfunktioniert, um die Kleider im Lager vor neugierigen Paparazzi zu schützen. Trotz diverser Stolperfallen läuft in diesem Jahr alles glatt. Auch die Models können aufatmen: Trotz High Heels halten sich alle sicher auf den Beinen. (reg)






