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Die Bauzeit wird rund ein Jahr betragen, so dass das neue Tankschiff voraussichtlich im Juli 2011 in Dienst gestellt werden kann. Den Auftrag für den Neubau der "LRG GAS 89" erhielt die niederländische Werft TeamCo Shipyard, die bereits für den Abbau der "LRG GAS 87" zuständig war und aktuell mit dem Abbau der "LRG GAS 88" beschäftigt ist. Als Schiffsklassifikationsgesellschaft wurde, wie auch bei den Vorgängerschiffen, Bureau Veritas beauftragt.
"Mit dem erneuten Schiffsneubau in kürzester Zeit investieren wir weiter in die Zukunftsfähigkeit unserer Flotte. Denn es zeigt sich immer deutlicher, dass wir mit unserer Annahme richtig gelegen haben, dass der Markt nachhaltig wachsen wird", sagte Robert Baack, COO des Unternehmensbereiches Shipping Logistics & Services (SLS) bei Lehnkering.
Auch beim neuen Gastanker werden die Gasdruckbehälter von der deutschen Firma Gronemeyer & Banck gefertigt. Sie sind erneut jeweils 33,60 Meter lang und haben einen Durchmesser von 4,80 Metern sowie ein Fassungsvermögen von jeweils 582 Kubikmetern. Damit der Schiffsneubau alle künftigen Kundenanforderungen erfüllt, sind die Tanks für den Transport aller unter Druck verflüssigten Gase geeignet, wie zum Beispiel Butadien, Butan, Propan und Propylen. Aber auch der Transport von Ammoniak oder Propylenoxid ist möglich. Da diese großvolumigeren Tanks größer sind, als das für eine normale Doppelhüllenbauweise zulässig ist, wird auch dieser Schiffsrumpf
(Kasko) mit einem erhöhten Anfahrschutz ausgestattet. Abermals kommt dabei mit der sogenannten "Scheldehaut" eine besondere Konstruktion zum Einsatz.
Für den Antrieb sorgen zwei moderne Maschinen mit 634 KW und geringem Treibstoffverbrauch. Der Binnentanker wird kanalgängig und somit auf Nebenwasserstraßen einsetzbar sein. (DVZ)






