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Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, rammte ein mit 4000 t Zellulose beladener Frachter bei einem Anlegemanöver ein bereits am Kai vertäutes Binnenmotorschiff, das 500 t Getreide geladen hatte.
Nach Angaben des 53 Jahre alten Kapitäns war bei dem Anlegemanöver die Maschine ausgefallen, so dass das 89 m lange und 13 m breite Schiff „Hanseatic Spirit“ ungebremst in die bereits festgemachte 62 m lange „Ascania“ fuhr, die im Bugbereich stark beschädigt wurde. Öl und andere Gefahrstoffe traten nicht aus.
Bei der „Ascania“ kam es zu einem leichten Wassereinbruch. Mit Hilfe der Feuerwehr gelang es, das Schiff zu sichern und das eingedrungene Wasser wieder heraus zu pumpen. Die Ladung wurde gelöscht. Damit sei ein Sinken des Schiffes verhindert worden, hieß es. Wie stark die „Hanseatic Spirit“ beschädigt wurde, stand zunächst nicht fest. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde die Weiterfahrt des unter der Flagge von Antigua Barbuda fahrenden Frachters zunächst untersagt. Beide Schiffe wurden für weitere Untersuchungen in den Braker Binnenhafen geschleppt. (dpa)
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