-Anzeige-
Mit diesen und ähnlichen Motiven wirbt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) für mehr Umsicht beim Transportieren und Fahren. Hintergrund: Fast jeder vierte meldepflichtige Arbeitsunfall im Betrieb geschieht nach Angaben der DGUV bei diesen beiden Tätigkeiten. Hinzu kommen jährlich über 20 000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle sowie rund 115 000 Wegeunfälle im Straßenverkehr. In mehr als 700 Fällen endet ein Unfall beim Fahren oder Transportieren mit dem Tod. Bei versicherten Kindern in Tageseinrichtungen, Schülern und Studierenden sind rund 60 000 weitere Unfälle im Straßenverkehr - davon 66 mit tödlichem Ausgang - zu verzeichnen.
"Viele dieser Unfälle hätten vermieden werden können", so Leo Blum, Vorstandsvorsitzender der landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Häufige Ursachen für Unfälle sind: mangelnde Sichtbarkeit, schlecht geführte Verkehrswege im Betrieb, Zeitdruck, aber auch Nachlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn. Die Kampagne zielt daher zum einen darauf, die Arbeitsbedingungen so zu verbessern, dass beispielsweise Zeitdruck und Stress erst gar nicht entstehen. Zum anderen wirbt sie generell für mehr Risikobewusstsein und überlegteres Handeln.Der DGUV hat daher beschlossen, die Präventionskampagne "Risiko raus!" gezielt auf diesen Bereich - transportieren und fahren - zu konzentrieren. Die Kampagnenmotive stellen auf eindringliche Weise dar, wie eigenes Fehlverhalten zur zentralen Unfallursache werden kann: Unter dem Motto "Mein Kopf ist gerade woanders" zeigen sie alle eine kopflose Person kurz vor einem Unfall.
Partner von "Risiko raus!" sind unter anderem der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Bundesländer. Die Kampagne läuft bis Ende Dezember 2011 und umfasst unter anderem Anzeigen, Poster und Broschüren sowie die Website www.risiko-raus.de. (sm)






