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Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Regensburg können viele Schiffe die nicht ausgebaute Donaustrecke in Niederbayern wegen niedriger Wasserstände nicht passieren. „Teilweise warten die Schiffe schon seit zwei, drei Wochen“, sagte Amtsleiter Rolf Diesler am Montag. Derzeit könnten nur Schiffe mit einem Tiefgang bis zu etwa 1,35 Metern fahren, manche Frachter hätten aber schon ohne Ladung einen Tiefgang von 1,50 bis 1,60 Metern.
Probleme mit schwankenden Wasserständen gibt es an der Donau zwar häufiger, aber seit mindestens sechs Jahren habe es nicht mehr eine so extreme Situation gegeben, berichtete Diesler. Aufgrund der Wettervorhersagen sei mit einer schnellen Besserung nicht zu rechnen. Teilweise können auch Kreuzfahrtschiffe die Passage nicht mehr befahren. Dann werden die Urlauber laut dem Behördenleiter mit dem Bus Richtung Süden gebracht.
Die betroffenen Kapitäne der Güterschiffe haben die Wahl, ob sie auf Regen und damit steigende Pegelstände warten. Alternativ können sie ihre Schiffe auch „leichtern“, also die Fracht teilweise abladen. Dann müssen die Güter auf mehrere Kähne verteilt oder zurückgelassen und später abgeholt werden. „Das ist natürlich ein Kosten- und Zeitfaktor für die Reederei“, sagte Diesler. (dpa)





