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"Mit Alarmstufe 1 wird an diesem Wochenende gerechnet, mit dem Hochwasser-Scheitel rund drei Tage später", sagte der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, am Donnerstag in Potsdam. Mit einer möglichen Polderflutung rechnet er im Nationalpark Unteres Odertal, frühestens jedoch in drei Tagen.
Generell gab Freude Entwarnung: "Schlimmer als 1997 wird es mit großer Sicherheit nicht werden." Brandenburg sei gut vorbereitet. "Wir erwarten, dass die Deiche getestet werden, aber nicht ernsthaft in Gefahr geraten."
Auch nach Einschätzung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde (Barnim) ist die Region gut auf das Hochwasser vorbereitet. "Die Deiche sind nach der großen Oderflut von 1997 durch ein millionenschweres Programm des Landes Brandenburg verstärkt worden, so dass wir diesmal keine großen Schäden erwarten", sagte der stellvertretende Amtsleiter Sebastian Dosch am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.
"Die Deichkerne sind in den vergangenen Jahren mit Ton und Spundwänden verstärkt worden, so dass sie nicht mehr durchströmt werden können", erläuterte Dosch. "Außerdem wurden die neuen Deiche flacher als früher gebaut. Somit kann das Hochwasser den Deichfuß nicht mehr beschädigen, sondern fließt über die Deichkrone ab." (dpa)





