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Das erste Feederschiff dieser neu strukturierten Liniendienste, die "Empire" der Reederei APL, wurde am Dienstag, 31. August, bei der HHLA in Hamburg abgefertigt. Ab Ende August verlagern die Reedereien Team Lines und APL einen Teil ihrer Feederdienste in die Ostsee von Rotterdam nach Hamburg. Damit konzentrieren sie diese Dienste in Hamburg. APL ist eine Tochtergesellschaft von Neptune Orient Lines aus Singapur (NOL).
Insgesamt setzen Team Lines und APL regelmäßig vier Zubringerschiffe auf den Routen zwischen Hamburg sowie Bremerhaven und Finnland, Russland sowie Polen ein. Die Feederschiffe der "Kiel-Kanal-Max-Klasse" mit einer Stellplatzkapazität von jeweils 1400 Standardcontainern (TEU) können voll beladen gerade noch den Nord-Ostsee-Kanal befahren.
Stefan Behn, HHLA Vorstand für das Segment Container, sagte: "Die Entscheidung von Team Lines und APL, ihre Zubringerverkehre in Hamburg zu konzentrieren, unterstreicht Hamburgs Position als führende Feeder-Drehscheibe in Nordeuropa für den Ostseeraum."
Dichtes Netz
Feederverkehre sind für den Hamburger Hafen sehr bedeutsam. Zubringerschiffe, so genannte Feeder, übernehmen Container, die Hamburg mit Überseeschiffen erreichen, an den Terminals im Hafen und transportieren sie weiter in die Abnehmerländer - und umgekehrt. Ein Containerschiff, das in Hamburg entladen wird, versorgt im Schnitt 40 bis 60 Feederschiffe mit Ladung. Die Hansestadt verfügt mit etwa 60 Feederdiensten über das dichteste Zubringer- und Verteilernetz in Nordeuropa. Im vergangenen Jahr waren es erst 45 Dienste. Insgesamt laufen wöchentlich bis zu 160 Feederschiffe den Hamburger Hafen an. (pkl)






